37 Ergebnisse für tag: Soul

Rüfüs Du Sol

Förmlich aus dem Nichts tauchte die dreiköpfige Formation Rüfüs Du Sol im Jahr 2012 im australischen Radio sowie in den angesagtesten Clubs des Landes auf – um von dort eine Weltkarriere zu starten. Wie auch der Erfolg ihres aktuellen, dritten Albums "Solace" beweist, welches bis auf Platz 2 der australischen Charts stieg. Mit jenem kommen Rüfüs Du Sol zwischen dem 18. und 22. Oktober für vier Konzerte nach Berlin, Köln, Hamburg und Frankfurt.Tyrone Lindqvist (Gesang, Gitarre), Jon George (Keyboards) und James Hunt (Schlagzeug) kamen ursprünglich aus anderen Genres; ihr gemeinsames Interesse aber fanden sie in der zeitgenössischen Clubmusik, die sie von Anbeginn mit Leadgesang und popmusikalischen Strukturen aufluden. Zunächst veröffentlichten sie 2011 sowie 2012 je eine EP auf ihrem selbstgegründeten Label Monekeleon und gingen erstmals auf Tournee durch ihre Heimat Australien, während der sie ihren Ruf als unwiderstehlich intensive Live-Band manifestierten.Trotz Major-Deal setzten Rüfüs Du Sol bei der Produktion ihres Debütalbums "Atlas" weiterhin ganz auf den DIY-Gedanken und nahmen die Tracks in zwei selbst gebauten Studios auf. Das Album stieg bis an die Spitze der australischen Charts und entwickelte sich auch in den USA, Asien sowie Westeuropa immer mehr zum außergewöhnlichen Geheimtipp. Mit über 220.000 Facebook-Fans, über 100 Millionen Spotify-Plays und zahlreichen Preisen haben sich Rüfüs Du Sol inzwischen fest auf der Landkarte der internationalen Club-Acts platziert. Für das zweite Album "Bloom" machten Rüfüs Du Sol zwei Monate Station in Berlin, um sich von der vielschichtigen Club-Szene der deutschen Hauptstadt inspirieren zu lassen und in Musik zu übersetzen. "Bloom", das unmittelbar nach Erscheinen die australischen Albumcharts anführte, demonstrierte eine erstaunliche Weiterentwicklung."Jeder von uns wurde von elektronischer Musik angezogen, weil uns die Euphorie fasziniert hat, die das Genre auszeichnet", erklärt die Band. "In erster Linie bringt sie die Menschen natürlich zusammen, um zu tanzen. Das sind Momente, an die man sich für immer erinnern wird. Unser Ziel ist es, solche Augenblicke für andere Menschen zu schaffen." Mehr lesen...

Blackbear

Seit 2012 macht sich Mat Musto a.k.a. Blackbear einen Namen als Songwriter, Produzent und vor allem großartiger Sänger. Sein Talent sollte nicht lange unentdeckt bleiben. Inzwischen hat er Projekte und Songs mit Künstlern wie Justin Bieber, James Blake, MGK, G-Eazy, Childish Gambino, Pharrell und Linkin Park realisiert. Spätestens seit seiner Hit Single "do re mi" sollte man den mittlerweile 28 jährigen Rapper auf dem Schirm haben. Sein aktuelles und insgesamt fünftes Studioalbum "Anonymous" (VÖ: 26. April) ist ein Mix aus Hip-Hop, RnB und erfrischendem Pop-Appeal und laut ihm selbst das beste und auch ehrlichste Album seiner bisherigen Karriere. 2017 spielte Blackbear im Rahmen seiner Digital Drug World Tour bereits zwei restlos ausverkaufte Shows in Berlin und Köln. Im Oktober besucht uns der in Los Angeles geborene Rapper dann für vier Shows in Deutschland. Mehr lesen...

JMSN

JMSN ist ein Tausendsassa. Offiziell bezeichnet er sich immer noch als Singer/Songwriter, aber das weist schon in eine ziemlich verkehrte Richtung. In Wahrheit rettet er den R&B, ist als Arrangeur eine Wucht, bringt den Sex zurück aus seiner Sterilität und beherrscht so viele Stile, dass man ihn ruhig mit den ganz Großen vergleichen darf. Er führt D’Angelos Mission aus den 90ern weiter. Er übernimmt den Funk und die Sounds der Ohio Players, die schon den Westcoast-Gansta-Rap geprägt haben. Er bettet eine George-Benson-Gitarre in seine Songs ein und perlende Synthie-Klänge. Vor allem kann er singen wie nur wenige. Der Soul liegt diesem Multitalent in der Seele und im Herzen, was vielleicht daran liegt, dass er in der Motown-Stadt Detroit aufgewachsen ist. Inzwischen lebt er in Los Angeles und hat die entspannte Sommerwärme genauso lässig in seine Tracks eingewoben. JMSN ist der Komponist, Sänger und Crooner, auf den wir alle lange gewartet haben. Er erfindet das Rad nicht neu, aber er lässt es rollen und rollen und rollen und behält dabei die volle Kontrolle: Seit seinem Debütalbum "Priscilla" aus dem Jahr 2012 veröffentlicht der Songwriter, Multiinstrumentalist, Produzent, Soundingenieur, Mixer und Videograf seine Platten, die er in seinem Home-Studio weitgehend alleine einspielt, über sein eigenes Indie-Label White Room. Das gilt selbstverständlich auch für "Velvet", JMSNs neuen großen Wurf, der vergangenen Oktober entstanden ist. Songs wie "Levy", "Talk is Cheap" oder "Mind Playin’ Tricks" sind sehr von der Vielseitigkeit und Eigenwilligkeit des Mannes geprägt und schmeicheln dem Gehör auf vielfältige Weise. Und das Beste ist, dass er seine Vision von R&B, Funk und Soul auch live in perfekten Shows umzusetzen versteht. Am 26. August kommt JMSN nach Hamburg in die Prinzenbar. Mehr lesen...

SOAK

Die irische Sängerin, Gitarristin und Multi-Instrumentalistin Bridie Monds-Watson alias SOAK griff zwar erst relativ spät erstmals zu einer Gitarre – damals war sie 14 Jahre alt –, das positive Feedback auf ihre erste Veröffentlichung war dennoch gewaltig. Mit ihrer brüchigen Stimme performt sie tiefschürfende Gedichte, die sie in ein eigenwilliges Klangbett gießt. Das beweist bereits ihr Künstlername SOAK, ein Zusammenschluss aus ›Soul‹ und ›Folk‹ – und selbst diese Genre-Bezeichnungen geben ihren außergewöhnlichen Stil nur unzureichend wieder. Seit Veröffentlichung ihres Debütalbums ›Before We Forgot How To Dream‹ im Jahr 2015 erhielt sie nicht nur weltweit überwältigende Kritiken, sondern obendrein eine ganze Reihe an renommierten Preisen, darunter den Choice Music Award für das beste Album des Jahres, je einen Northern Irish Music Prize und einen European Border Breaker Award, sowie als eine der jüngsten Künstlerinnen überhaupt eine Nominierung für den Mercury Prize. Nach ausgiebigen Tourneen durch Europa kündigte die mittlerweile 22-Jährige mit der Anfang Oktober erschienenen Vorab-Single ›Everybody Loves You‹ die Veröffentlichung ihres zweiten Albums an, das für das Frühjahr 2019 erwartet wird. Im Mai kommt SOAK sodann für drei ihrer stets höchst nahbaren Konzerte nach Deutschland, mit Stationen in Hamburg, Berlin und Köln. Mehr lesen...

Jacob Collier

Bis vor kurzem war Jacob Collier das, was man eigentlich eine Multigenre-Multiinstrumentalisten-Songwriter-One-Man-Show nennen müsste. Denn der 1994 geborene Collier hatte auf seinem Debüt "In My Room" nicht nur jeden einzelnen Ton gesungen und jede einzelne Note eingespielt – er sprang auch dermaßen selbstsicher durch die Genres Jazz, A cappella, Groove, Folk, Trip-Hop, klassische Musik und Gospel, dass allen anderen schwindelig wurde. Nur ihm eben nicht. Berühmt geworden war Collier zunächst mit spektakulären YouTube-Cover-Videos, die sein Können auf bis zu 12 Split-Screens in seiner ganzen Pracht zeigen. Als Einstieg sei da sein Stevie-Wonder-Cover "Don’t You Worry ’bout a Thing" empfohlen. Nachdem Collier das und seine eigenen Hits wie "Hideaway" in den letzten Jahren allein auf die Bühnen gebracht hat, bricht er nun wortwörtlich zu neuen Ufern auf und tauscht die One-Man-Show gegen die Kraft des gemeinsamen Inspirationsaustausches. Für sein geplantes Vier-Alben-Projekt "Djesse" reiste er mit einem mobilen Studio durch die Welt und besuchte jene Musikerinnen und Musiker, die ihn inspirieren oder faszinieren, um mit ihnen Songs aufzunehmen. So zum Beispiel das niederländische, über siebzig Jahre bestehende Metropole Orkest, das den ersten Teil von "Djesse" maßgeblich prägt. Oder die marrokanische Gnawa-Legende Hamid El Kasri, mit dem Collier in Casablanca "Everlasting Motion” aufnahm – ein berauschendes Stück Musik, das die Rhythmen der Gnawa in sich trägt. Weitere Gäste sind die A-capella-Band Take 6 und die stimmgewaltige Soulsängerin Laura Mvula. Arrangiert und produziert hat Jacob Collier das Ganze allerdings trotzdem – so ganz kann er von der One-Man-Show also doch nicht lassen. Ein erstes Stück aus dem jetzt angekündigten Mega-Projekt wird ab Freitag, den 2. November, mit der ersten Single "With The Love In My Heart" veröffentlicht. Man darf darauf gespannt sein, noch mehr aber, wie Collier das bei seinen anstehenden Deutschlandshows auf die Bühnen bringen wird – die er sich zum ersten Mal auf einer Tour mit einer Band teilen wird. Mehr lesen...