132 Ergebnisse für tag: Singer Songwriter

Eric Church

Das Konzert wurde ins Gruenspan verlegt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.Infos unter www.kj.de Mehr lesen...

John Murry

Bisher ist John Murry als Kollaborationspartner des Kult-Folkers Bob Frank in Erscheinung getreten, mit dem er 2006 ›World Without End‹ veröffentlichte, über das Rolling Stone Autor David Fricke sagte, es handele sich um Songs über »Kugeln, Klingen und jeder Menge Schuld« - und das war durchweg positiv zu verstehen. Mörderballaden über fröhliche Dinge funktionieren nun mal eher weniger. Dunkel, schwer und schonungslos geht es - zumindest textlich - auch auf ›The Graceless Age‹, dem Solodebut von John Murry zu - Herzschmerz, Verlust und Tragödien, soweit das Auge reicht - indes zieht sich selbst durch die düstersten Abgründe, wie z.B. auf ›Little Coloured Balloons‹, auf dem Murry darüber singt, dass er nach einer Überdosis für sieben Minuten klinisch tot war, stets ein silberner Faden der Heilung und Hoffnung. Das liegt nicht zuletzt an den grandiosen Songs, die zwischen Neil Young, Americana und Nick Cave einzuordnen sind - noch dazu Murrys herrlich schmirgelige Stimme - es ist kein Wunder, dass dieses Album bei der britischen und amerikanischen Kritikerschar immer öfter als ein Anwärter für das ›Album Of The Year‹ gehandelt wird. Wir freuen uns, dass dieser besondere Songwriter für ein paar Daten nach Deutschland kommt. Mehr lesen...

Chris Pureka

Im Moment läuft bei uns ein Stück namens "Wrecking Ball" rauf und runter. Aber wohlgemerkt, wir meinen damit nicht Miley. Nein, vor drei Jahren erschien in den USA das Album "How I Learned To See In The Dark" von Chris Pureka, das im Februar auch endlich bei uns auf den Markt kommt. Es enthält den gleichnamigen Titel, der aber so meilenweit vom neckischen Nackedei entfernt wie er ebenso meilenweit besser ist. Jemand wie Pureka kommt einem wirklich selten vor die Ohren. Mit ihrem scharfen Auge für Details und einer emotionalen Intelligenz spielt sie nun schon seit über zehn Jahren ihre Musik ein, jeder Song schärfer, schöner, klarer und tiefer. "Kummervolle, folkige Stücke über Einsamkeit, Schmerz und die Sehnsucht, wieder eins zu werden", fasste sie ihr Werk einmal zusammen. Schon im zarten Alter von acht Jahren schrieb Chris Pureka ihre ersten eigenen Songs. Mit 16 lernte sie Gitarre spielen und absolvierte erste Auftritte in den Cafés der Nachbarorte. Nach einem Studium der Biologie arbeitete sie am Smith College in Northampton, allerdings nicht um eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen, sondern um ihr musikalisches Equipment und die Gründung eines eigenen Labels zu finanzieren. Mit ihrer Unverwechselbarkeit, fernab von kurzatmigen Musiktrends und flüchtigen Erfolgen, beweist Chris Pureka die Nachhaltigkeit und Tiefe ihrer Songs und damit verbunden die Einzigartigkeit ihrer Konzerte. Noch immer produziert sie ihre EPs und Alben völlig unabhängig und spielt jährlich mehr als 200 Soloauftritte. Einer davon führt sie am 18. Februar 2014 in die Hamburger Prinzenbar. Mehr lesen...

Aoife O’Donovan

The thing about fossils is that they take a very long time in the making, and it’s not an entirely intentional process. The making of Aoife O’Donovan’s debut album Fossils has hardly been a glacial affair, but it has spent rather more than a decade forming about in her creative subconscious. It was time well spent, for she’s crafted a beautiful, timeless record, the natural evolution of an accomplished singer and songwriter.The album’s roots stretch back to Aoife’s time at the New England Conservatory, where she dreamed of one day recording an album with celebrated producer Tucker Martine (My Morning Jacket, Tift Merritt). Upon graduation, Aoife (pronounced "ee-fuh”) hit the road as the lead singer and principal songwriter/song-finder of Crooked Still, which grew into one of the world’s most acclaimed progressive string groups over the ensuing decade. The stunning versatility and appeal of her voice brought her to the attention of some of the most eminent names in music and led to collaborations across a wide variety of genres with everyone from Alison Krauss to Dave Douglas, along with a role as vocalist on the Grammy-winning Goat Rodeo Sessions alongside Chris Thile, Yo-Yo Ma, Edgar Meyer and Stuart Duncan.O’Donovan never forgot the call of that solo record, though, and last year she headed to Portland, OR, to fulfill her dream and record with Martine. Rich in songs and unexpected textures, the resulting album bears the remarkable fruits of their creative partnership. Both joyously open and profoundly private, the album is at all times an opportunity to enjoy O’Donovan’s thoroughly modern and deeply rooted vocals.The album opens with "Lay My Burden Down,” perhaps O’Donovan’s best-known song simply because Alison Krauss recorded it on Paper Airplane. O’Donovan acknowledges the risk in this choice, and the reward. "One of my uncles loves to say that nobody owns songs, and I think that’s true. My version is so different from hers, and it really sets a nice tone for the record,” she says.O’Donovan and Martine have carefully placed her songs in a variety of musical settings, from the chorus of horns which opens "Thursday’s Child” to the country-rock of "Fire Engine,” from Charlie Rose’s pedal steel, running throughout Fossils, to the sometimes squalling electric guitar on "Beekeeper.” It is a rooted album, to be sure, but not precisely a roots album.O’Donovan chuckles a little. "I guess it just feels totally natural,” she says. "It’s how a lot of these songs have just come to life over the years.”Most of O’Donovan’s songs are character-driven, and many of them resemble portions of the folk traditions in which she was raised. The second track, "Briar Rose,” for example, is based on an Anne Sexton poem, a recontextualized fairytale. Though she will concede that a couple tracks are somewhat more personal.And that she is quite properly proud of Fossils. "This solo album seems like it was a long time coming to me,” she says, the sounds of an airport in the background. "I’ve been thinking about it since I was 18 years old.”Time well-spent. Fossils, after all, are among nature’s most durable, lasting creations. - See more at: http://aoifeodonovan.com/about/#sthash.a49k6beU.dpuf Mehr lesen...

Martin Gallop

Am liebsten wäre es MARTIN GALLOP, wenn man ihn nicht mit großen Namen vergleicht und Lobeshymnen schreibt, sondern einfach schriebe "Martin Gallop hat ein tolles Album gemacht. Alles was ihr wissen müsst steckt in den Songs." Doch dafür gibt es einfach zu viel zu schreiben. Geboren und aufgewachsen im Süden Kanadas, fängt MARTIN als Teenager an, Songs zu schreiben. Mit 18 erste Auftritte, Touren durch Kanada und die USA. Die Liebe, führt ihn 1983 nach Deutschland. Dort probiert er alle möglichen Jobs aus und beginnt, als keiner davon passt, O-Ton Gallop, "die deutsche Musikszene zu infiltrieren".Er macht sich als Songschreiber, Musiker und Produzent einen Namen und arbeitet mit Künstlern wie Udo Lindenberg, Till Brönner und Annett Louisan zusammen. Erst in den frühen Nullerjahren betritt MARTIN GALLOP mit eigenen Songs die Bühnen. Sein erstes Soloalbum "how much is the world" lebt noch von kalifornisch klingendem Uptempo-Poprock. Aber auf seiner zweiten, 2006 bei der EMI erschienen Platte "strange place called home" scheint die Sonne nur noch durch Milchglas. Spiegelscherben reflektieren das Leben, Suchen und die Verluste eines erwachsenen Mannes. MARTIN GALLOP hat seinen Sound gefunden. Hautnah, etwas dunkel, verwaschen, rumpelig und weit wie seine Heimat. Zum ersten Mal hat er nun die Möglichkeit diese Songs auf Tour einem größeren Publikum vorzustellen, welches er stets baff zurücklässt, ob seines Charmes und seines offensichtlich großen Talents für berührende Miniaturen in Moll.Es braucht drei Jahre, eine verlorene Liebe und ein leeres weisses Zimmer mit Klavier, damit MARTIN GALLOP die Arbeit an einem neuen Album beginnt. Und schon mit den ersten fast flüsternd gesungenen Zeilen wird klar, worum es gehen wird: " i will give you my hand, i'll give you my word, i will run and jump when you shout, i will restore you and adore you and be your devout darling and then i'll give you something to cry about"Es geht um den offen herausgesungenen, wie den unterdrückten Schmerz, das Vermissen im Zurückschauen und auch das Bereuen. Aber immer schwingt in der Traurigkeit die leise Ironie in der Art eines Hank Williams mit. Man weiß nicht genau, ob hier eigentlich jemand beim Lachen weint oder andersrum. Genau da beginnt die Kunst des MARTIN GALLOP. Sein Schmerz ist ein feiner Witz im Walzertakt und der verkappte Humor tritt offen zutage, als er im Café lakonisch raushaut, das seien "Lieder für die Verlassenen und die, die die es gerne wären." In der Coolness seines Schlafzimmerbaritons hört man Gallops Seelenverwandschaft zu den Klassikern des Great American Songbooks wie Hoagy Carmichael und Johnny Mercer, in seinem pointierten Erzählen den Schalk eines Randy Newman.Die Musik auf der Platte umspielt die Stimmung der Songs wunderbar. GALLOP schafft es, traumwandlerisch leicht, Intimität herzustellen. Sobald wir play drücken, sitzt er bei uns im Zimmer, singt, zupft leise die Gitarre, die Mundharmonika macht den Abendwind, das Honky Tonk-Klavier kichert, Bass und Schlagzeug rollen untergehakt los. Traumbilder aus längst vergangener Zeit, Züge, Schiffe, Liebschaften, old friends und old fools ziehen vorbei und wenn der Abschlag von first impression, des letzten Songs des Albums, verklungen ist, wähnt man sich um einige Farben, in den Brechungen der Nacht, reicher.Und wieder wurde es doch die Lobeshymne, die vom Künstler unerwünscht war. Und das, wo man doch einfach sagen kann: "MARTIN GALLOP hat mit most beautiful song ein großes kleines Album hingelegt. Alles was ihr wissen müsst steckt in den Songs!" Mehr lesen...