125 Ergebnisse für tag: Singer Songwriter

Tristan Brusch

"Operationen am faulen Zahn der Zeit" heißt die neue EP von Tristan Brusch – tragikomisch, puristisch. Der Sänger, Songschreiber und Komponist hat sich dem Ganzen bewusst sehr reduziert angenommen und bei der Umsetzung lediglich Klavier und Gitarre zu Ton kommen lassen. Darüber legt sich kompromisslos und dringlich seine markante Stimme. "Ich wollte dieses Mal einfach ohne viel nachzudenken Musik machen und nachträglich nicht dran rumschrauben", so Brusch selbst. Auch live wird es einige Änderungen geben. Denn im Januar geht es für den Multiinstrumentalisten zum ersten Mal ganz alleine auf Tour – im Koffer lediglich sein Klavier, seine Gitarre und was er sonst noch zum Musikmachen benötigt. Es wird also ein stimmgewaltiges Epos, beim dem man sich ganz und gar auf ihn und die Kunst konzentrieren kann. Er selbst sagt: "Ich gehe solo auf Tour und freue mich endlos drauf. Ohne Mitmusiker muss ich auf niemanden Rücksicht nehmen, kann spontan alles umwerfen, noch näher ans Publikum heranrücken und muss meiner Goofiness keine Grenzen setzen. Bandkonzerte sind aber unersetzlich und kommen danach auch wieder." Mehr lesen...

Die höchste Eisenbahn

"Geil groß." schrieb der Musikexpress über das letzte Album von Die Höchste Eisenbahn. "Geil groß." schrien auch die Leute bei den Konzerten und auf den Festivals. Jetzt haben Francesco Wilking, Moritz Krämer, Felix Weigt und Max Schröder eine neue Platte aufgenommen: "Hallo, wir sind Die Höchste Eisenbahn und haben eine neue Platte aufgenommen. Moses Schneider hat sie produziert. Er hat uns die nassen Socken ausgezogen, den Kaminofen angefeuert, uns den Lolli aus der Hand geschlagen und dann von draußen durchs Fenster zugeschaut. Wir haben über Bukowski, Adam Sandler und Greta Thunberg diskutiert und noch mal die Voyager Golden Records von vorne bis hinten durchgehört. Unser Album kommt im Sommer 2019 und wir gehen damit auf große Konzertreise." Mehr lesen...

DREBE – Album „Der Mond ist ausgefallen“ Release-Konzert

In Zeiten, in denen der Mond ausfiel und in denen ein Lachen für eine ganze Menschheit reichte. In Zeiten, in denen man nicht schlafen mochte, damit es niemals morgen würde und "aus wir nur du und ich übrigbleiben". Ja, zu solch einer Zeit sind die Lieder des Songwriters Drebe entstanden, die im November, und damit sechs Jahre nach dem Debüt, auf seinem zweiten Album erscheinen werden. Im Rahmen der Veröffentlichung findet am 20.11.19 das Release-Konzert in der Prinzenbar (HH) statt. Mehr lesen...

Das Lumpenpack

"Die Zukunft wird groß" hieß es 2017 von und für das Lumpenpack - über 50 ausverkaufte Konzerte später folgt nun "Eine herbe Enttäuschung", das neue Album zur gleichnamigen Tour der Zwei-Mann-Band. Enttäuschung, die passiv-aggressive Wut des Millenials, das Gefühl gewordene First World Problem, als Leitmotiv eines Konzerts? Natürlich. Denn man ist doch permanent enttäuscht, wenn man es so leicht hat, aber es gerne noch leichter hätte. Und diese Enttäuschung bietet, aus ironischer Distanz betrachtet, genügend Angriffsfläche für Witze. Jonas Meyer und Max Kennel haben in den letzten anderthalb Jahren bewiesen, dass eine Gitarre und zwei Stimmen ausreichen, um Konzertfeeling entstehen zu lassen. Trotz inzwischen großer Hallen bleibt es doch sehr intim. Moderationen und Stand-Ups im Wechsel mit humorvollen Popsongs und das Publikum merkt, dass die beiden Endzwanziger es ernst meinen, wenn sie sagen, dass sie einfach zwei Jungs sind, die den Leuten Lieder vorspielen wollen. Ausreichend Fallhöhe, um herb zu enttäuschen. Mehr lesen...

Alec Benjamin

Alle Augen und Ohren richten auf den jungen amerikanischen Singer/Songwriter Alec Benjamin, denn er ist ein begnadeter Musiker und Geschichtenerzähler und stellt das in seinen Songs ein ums andere Mal unter Beweis. Der junge Mann aus Phoenix, Arizona, sagt von sich selbst, er sei von Eminem, Paul Simon und Citizen Cope beeinflusst. Tatsächlich hat seine spektakuläre Musik Elemente der drei Genannten: Von Simon stammt der Hang, Storys immer weiter auszumalen und zu verfeinern, von Eminem der flüssige Rap-Einfluss, der den Gesangsfiguren mit scharf gesetzten Stakkatos eine unglaubliche Dringlichkeit geben kann, um dann wieder in fein gespannte Melodiebögen zurückzugleiten. Und Citizen Cope hat Benjamin auf die Idee gebracht, Singer/Songwritertum mit modernen Beats und HipHop-Einflüssen zu verbinden. Alles zusammen genommen klingt unglaublich zündend und perfekt. Dabei stand der große Erfolg anfangs auf der Kippe: Seine erste Plattenfirma Columbia kündigte seinen Vertrag just an dem Tag, an dem der Amerikaner sein erstes Album vorlegte. Doch anstatt zu verzweifeln, machte sich der bald 25-Jährige auf die Ochsentour, überzeugt von der Qualität seiner eigenen Songs. Er spielte Parkplatz-Shows und zwischen den Warteschlangen vor Shawn-Mendes- oder Troye-Sivan-Konzerten. Auf diese Weise vergrößerte sich der Kreis der Fans genauso wie die Live-Erfahrung. Die Hallen wurden größer, es folgten Touren mit Jon Bellion – mit dem er schon Songs geschrieben hat –, Matisyahu und Hoodie Allen. So kam er auf 165 Auftritte in einem halben Jahr und 150.000 Follower bei YouTube. Im vergangenen Oktober dann erschien endlich die Debütplatte "Narrated For You", mit der sich Benjamin endgültig als gewitzter Songschreiber und famoser Sänger etablierte. Bereits im Februar kam er zu uns auf eine rasch ausverkaufte Tour, bei der er durchgängig beeindruckte Zuschauer zu Begeisterungsstürmen und riesigen Mitsing-Chören hinriss. Jetzt hat Alec Benjamin bestätigt, dass er im November erneut zu uns kommt. Mehr lesen...