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Völkerball

Völkerball heißt die Band – A Tribute to Rammstein lautet der Untertitel. Wie groß dieser Untertitel geschrieben wird, steht schon fest, bevor Völkerball den ersten Ton gespielt hat. Der Vorhang fällt und gibt endlich den Blick auf das vollendete Bühnenbild und eine überwältigende Kulisse frei. Hier wird sich in den nächsten beiden Stunden eine für Auge und Ohr kaum fassbare Inszenierung abspielen, in der durch ausgefeilte Lichtshow und haargenau platzierte Pyroeffekte brillante visuelle Akzente gesetzt sind.Bricht dann erst der brachiale Rammstein-Sound unerbittlich hart auf den Konzertbesucher nieder, wie der Hammer auf den Amboss und erklingt erst einmal die sonore – eigentlich ja unverwechselbare – Rammstein-Stimme aus der Kehle des Völkerball- Frontmanns René Anlauff, so ist die Illusion perfekt. Völkerball spannt einen musikalischen Bogen durch die komplette Rammstein- Discografie und lockt damit nicht nur echte Rammstein Fans aus der Reserve.Mithilfe von mühevoll nachgebildeten Requisiten, Outfits und Maske verstehen es die sechs Völkerball-Musiker dabei so perfekt in die Rollen ihrer jeweiligen "Vorbilder" zu schlüpfen, dass sich selbst gestandene Rammstein Fans ungläubig die Augen reiben.Mit scheinbar abwesenden, toten Blicken und den typischen, kantigen und entschlossenen Bewegungen und Gesten verkörpert Völkerball gekonnt die fremde und kühle Ausstrahlung, die Rammstein so unnahbar erscheinen lässt.Die Band scheint in eine andere Welt versetzt, eingehüllt in eine urgewaltige Atmosphäre, die sich in den gnadenlosen Texten der Rammstein-Songs wiederfindet. Mitten ins Herz treffen sie das Völkerball Publikum - irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, Faszination und Ekel oder Lust und Schmerz, genau wie die Musik von Rammstein, die sich hart und prägnant präsentiert, roh und einfühlsam, von Grund auf kalt und doch emotional.99% Rammstein – 100 % Völkerball! Mehr lesen...

In Extremo

Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zu mehreren Top-10- und drei Nr.-1-Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album "Kompass zur Sonne" zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo!Seit einem sagenhaften Vierteljahrhundert fasziniert die Band nun mit ihrer mitreißenden Energie, die – in Vollendung! – aus dieser ureigenen Mischung entsteht: Zwischen historischen Einflüssen und dem gewaltigen Sound ihrer Metal-Gitarren, zwischen mittelalterlichen Instrumenten, folkloristisch-archaischen wie auch modernen Rhythmen, Mitsing-Hymnen in deutscher und mundartlicher Sprache, zwischen reinstem Vollgas und Gänsehaut-Melodien entsteht so viel mehr als Musik. Es ist eine Atmosphäre, ein Gefühl, eine Verbindung, die sie so einzigartig wie erfolgreich macht.Gegründet 1995 von Sänger Michael Robert Rhein, der als begeisterter Besucher von MittelalterVeranstaltungen die Idee hatte, Mitstreiter für ein akustisches Ensemble zu suchen. Die fand er und gemeinsam erweckten sie mit Mittelalter-Coverversionen auf historischen Instrumenten die Musik aus dieser Zeit zum Leben. Erste Aufnahmen folgten schon 1996 in Form von "In Extremo", einer ersten Musikkassette für den Eigenvertrieb. Neben diesem Projekt gab es zudem eine Rockband, und der Versuch, die beiden zu kombinieren, gefiel Musikern und Publikum gleichermaßen. So kam nach und nach zusammen, was offensichtlich zusammengehörte, und zunächst auf zwei Stücken des folgenden, heute als "Die Goldene" (1997) bezeichneten Albums zu hören war. Die beiden Formationen rückten immer näher zusammen und schon im April 1998 gab es das erste Konzert in kompletter In Extremo-Besetzung. Zwar erschien parallel dazu das eher akustisch gehaltene "Hameln" (1998), doch machte diese rastlose und vielfältige Kreativität bald Indie-Labels auf die Band aufmerksam. Noch im gleichen Jahr wurden das Rock-Album "Weckt die Toten" und das Live-Album "Die Verrückten sind in der Stadt" mit dem Mittelalter-Programm veröffentlicht. Mehr lesen...

Lotte

Nach zwei restlos ausverkauften Headliner-Touren meldet sich LOTTE dieses Jahr mit ihrem zweiten Album zurück und geht im Februar 2020 auf Tour. Vor zwei Jahren begeisterte die 23-jährige Sängerin und Songschreiberin mit ihrer Hitsingle "Pauken" aus ihrem Albumdebüt Kritiker und Fans gleichermaßen. LOTTE hat sich in der Zwischenzeit verändert. Nicht nur äußerlich, auch ihr Mindset ist heute ein anderes. "Ein Stückchen weg von der verkopften Liedermacher-Melancholie", wie sie es nennt, hin zu einer optimistischeren, dem Leben zugewandten Denkweise. 2019 klingt die Ravensburgerin frischer, moderner, auf eine andere Weise lebendig. Organische Instrumente werden von elektronischen Sounds begleitet, die Akustikgitarre sanft von tanzbaren Beats an die Hand genommen. Die Lieder aus ihrem im Herbst erwartete Album "GLÜCK" wird die Sängerin 2020 auf ausgedehnter Tour durch Deutschland, Österreich und in der Schweiz live präsentieren. Mehr lesen...

Midge Ure

Der Umbruch zu Beginn der 1980er Jahre war entscheidend für die Musikszene. Während in verschiedenen Bereichen wie Gesellschaft, Politik, Mode und Kultur ein riesiger Umschwung stattfand, kam auch frischer Wind in die Musikszene. Als Synthesizer anfingen, die neuen Lieder zu dominieren und Musikvideos den Popcharts ein ganz neues Aussehen verliehen, war besonders einer maßgeblich am Wandel beteiligt: Der Brite setze mit der Single "Fade To Grey" von der Band Visage aus gleichnamigen Debütalbum und "Vienna" von der Band Ultravox, ebenfalls aus gleichnamigen Album, neue Maßstäbe. Als Alleskönner hat er als Songwriter und Produzent an diesen und an unzähligen weiteren Hits mitgewirkt. Midge Ure's Talent für rockige Popmusik gepaart mit seinem elektronischen Herz brachten futuristische neue Klänge auf den Musikmarkt der ganzen Welt."Der Herbst 1979 war ein zentraler Punkt in meinem beruflichen Werdegang", erklärt Midge Ure. "In den letzten zwei Jahren bin ich von der Pop-Band (Slik) zur Post-Punk-Band (The Rich Kids) zu einem Bestandteil für Thin Lizzy als Gitarrist gewachsen. Während des Herbstes bis zum Winter 1979, als ich mit Billy Currie am Visage-Projekt arbeitete, wurde ich zu Ultravox eingeladen. Die Arbeit, die wir in diesem Winter am Vienna Album gemacht haben, war ein aufregender Kreativitätsschub, wie ich ihn noch nie erlebt hatte." Auch der Uhrenhersteller "Swatch" war von der Musik von Midge Ure begeistert und nahm "Breathe" als Soundtrack eines Swatch-TV-Werbespots, der Song erreichte damit einen weltweiten Kultstatus und verhalf der Firma somit zu ihrer erfolgreichsten Werbekampagne überhaupt. Doch nicht nur musikalisch, auch sozial ist das Multitalent überdurchschnittlich engagiert. Gemeinsam mit Bob Geldof ist Midge Ure Gründungsmitglied der Band "Aid Trust", die zur Linderung der Hungersnot in Äthiopien gegründet wurde. So organisierte er die Konzerte "Live Aid" und "Live 8" und war somit die treibende Kraft hinter den Benefizkonzerten. Außerdem ist er Botschafter der Kinderhilfsorganisation "Save the Children". Mehr lesen...

Ferdinand

Left Boy is back. Und ist schon wieder weg. Und erscheint flirrend wieder zwischen allen musikalischen Linien. Zwischen Pause und Abschied standen viele Vermutungen, Fragen und Varianten im Raum. Die Antwort heißt simpel "Ferdinand" und ist nichts weniger als das neue musikalische Ausrufezeichen von The Artist Formerly Known As Left Boy. TAFKALB wurde in seinen vorläufigen Ruhestand verabschiedet und kehrt unter neuem nom de guerre zurück. Ferdinand kreiert seinen eigenen Stil jenseits von definierten Musikrichtungen wie Rap, Pop oder Rock. Musik nach eigenen Maßstäben, die immer wieder Raum für Kreativität und Neuerfindung jenseits von musikalischen Grenzen lässt. Ob Ferdinand nun der Titel eines Albums ist oder eine neue Identität von Left Boy oder eben nicht mehr Left Boy, ist auch egal. Das gilt auch für die EP "Sex Party", die jüngst erschienen ist. Hier hört man den Ursprung des Wortes Crossover in jedem Ton, in jedem Sound. Man kann es ruhig als neue Reise verstehen, auf die Left Boy seine Hörer mitnimmt. Jedes Stück ist eine neue Geschichte, jeder Song ein Stück Ferdinand Sarnitz ist ein Stück Left Boy ist ein Stück Ferdinand. Das klingt so spannend wie der Künstler selber ist. Mehr lesen...