279 Ergebnisse für tag: Pop

Iza Lach

Was muss man eigentlich tun, um wirklich wichtige Menschen auf sich aufmerksam zu machen? Dafür gibt es leider kein Geheimrezept. Wenn man vom Fall Iza Lach ausgeht, wäre es bestimmt hilfreich, in Polen ein Star zu sein, drei Alben zu veröffentlichen und dafür für den Nagroda Muzyczna Fryderyk (quasi der polnische Grammy) und die MTV Europe Music Awards nominiert zu werden. Irgendwann hört dann ein Amerikaner von einem und lädt einen ein, gemeinsam Musik zu machen. Im Fall von Iza Lach war das Snoop Lion, ehemals Snoop Doggy Dogg, der für sein Album "Reincarnated" noch eine weibliche Stimme suchte und Iza Lach gefunden hat. Im Gegenzug nahm er die Polin ein wenig unter seine Fittiche, drehte mit ihr ein Video und unterstützte sie als Cameo-Produzent. Aber um der Wahrheit Genüge zu tun: Schön für Lach, dass sie prominente Fürsprecher hat, das hat bestimmt geholfen. Aber die musikalische Qualität kommt doch aus ihrem tiefsten Inneren. Diese Kombination aus Pop, Elektronik, slawischem R’n’B-Schmelz und shmoovem TripHop ist schon ziemlich umwerfend und einnehmend. Das hat Iza Lach auch beim diesjährigen Reeperbahn Festival unter Beweis gestellt. Im Februar kommt die 24-Jährige wieder zu uns, um uns einfach so um den Finger zu wickeln. Mehr lesen...

Pop the Floor

Hellaaauuuu and Alaaaffffff,die Pop The Floor meldet sich zum ersten Konfetti-Abschuss im neuen Jahr zurück und bringt die Jecken und Narren aus dem Wunderland mit.Willkommen zum "Carnival Wonderland". Ein Ort an dem alles erlaubt ist. Egal ob maskiert, verkleidet oder ganz normal, hier spielt der Irrsinn die Hauptrolle.CARNIVAL WONDERLAND (Ein Gedicht aus der Pop-Welt)Treten hinein in eine Welt voller Wunder, die Jecken hübsch, die Brüste prall und runder. Betretet das "Carnival Wonderland", Pop mit Dj Berry E. statt Live-Band.Hier ist alles was ihr wollt erlaubt, ob maskiert, verkleidet oder dem Verstand beraubt. Nur eines das müsst ihr nicht, Verkleiden ist hier keine Pflicht.Doch die Welt der Narren braucht ein Girl, das übernimmt zur Überraschung alles die Valery Pearl. So führt sie euch durch die Nacht, und verzaubert alle Jecken mit voller Macht.Eilt früh herein, trinkt einen Welcome Shot, so ist es fein. Die erste Pop The Floor in diesem Jahr, kommet ihr Narren in ganzer Schar.Wir freuen uns auf eine wilde Party mit euch, ganz aufgeregt, ist der Schritt nun feucht. Der Irrsinn kehrt ins Pop Land ein, es ist Karnevals-Zeit und so muss das sein!Eines haben wir vergessen, Stop, Are You Ready 2 Pop Mehr lesen...

Elliphant

Elliphant: Der Sound der Zukunft. Es dürfte sich mittlerweile auch bis in den letzten Winkel dieses Erdballs herumgesprochen haben, dass die aufregendste und geschmacksicherste Pop-Musik des Planeten aus Schweden kommt. Neuester Vertreter dieser beliebten Reihe ist Ellinor Olovsdotter, die unter dem Künstlernamen Elliphant ihre Songs veröffentlicht. Dabei ist die Sängerin und Rapperin weit mehr als nur ein weiterer Abklatsch von The Knife & Co. Statt kühler Synthesizer-Ästhetik klingt ihr Sound viel eher so, als hätten M.I.A. und Diplo gemeinsam außerehelichen musikalischen Nachwuchs bekommen: wild und intelligent.Olovsdotter verwandelte sich während eines langen und verlorenen Sommers in Großbritannien langsam aber stetig zu ihrem Alter Ego Elliphant. Nur mit einem Dubstep Soundsystem bewaffnet reiste sie durch die Städte und verliebte sich schließlich in die urbanen Sounds aus London bevor sie nach Stockholm zurückkehrte. Dort entwickelte sie ihre prahlenden und brodelnden Skills als MC und kombiniert diese auf ihrer ersten EP mit großen Hooks fernab des Einheitsbreis des Mainstreams.»Nichts anderes als der Sound der Zukunft.« Pitchfork »Großartig.« NME »Seltsam bezaubernd.« The Guardian Mehr lesen...

Houndmouth

Houndmouth sind eine der Bands, die es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte. Einfach nur ein paar Instrumente nehmen, losspielen, lossingen, losjammen, ohne jegliche Unterstützung einfach Musik machen und damit auch noch erfolgreich sein. Houndmouth sind eine der Bands, die sich zum Glück immer wieder gründen. Was soll man sonst auch machen in New Albany, Indiana, wenn es Abend wird und es für junge Leute nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun gibt? Matt Myers, Zak Appleby, Katie Toupin und Shane Cody trafen sich im Proberaum, griffen zu den Instrumenten und begannen einfach, gemeinsam Musik zu machen. Genau die Art, die ältere Puristen gerne als „handgemacht“ bezeichnen, auch wenn das ja genau genommen nichts über die Qualität aussagt. Aber Houndmouth überzeugen vom ersten Ton an. Irgendwo zwischen Country, Folk, Blues und Rock’n’Roll gelegen, mit fantastischem Harmoniegesang und Gespür für Melodie und Geschwindigkeit gesegnet, packen einen die Songs ganz instinktiv. Nach vier Monaten erschien die erste EP, der erste Live-Auftritt war dann gleich beim SXSW-Festival in Austin. Dort wurde die Firma Rough Trade auf das Quartett aufmerksam und schloss sofort einen Vertrag mit den wunderbaren Landeiern. Nach Touren mit Alabama Shakes und den Lumineers erschien vor Kurzem das Debütalbum „From The Hills Below The City“. Die zwölf wunderbar eingängigen Songs tragen jene merkwürdige emotionale und mächtige Kraft in sich, die dem Blues zu eigen ist, und die einem auch unter Tränen noch ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Meist mehrstimmig vorgetragen sind die Stücke von rhythmischer Klarheit und handeln von glücklosen Drogenschmugglern, von Casinos, Riverboats und dem harten Leben der Rezessions-Ära. Im Herbst kommen Houndmouth erstmals nach Deutschland, um uns ihre Songs live zu präsentieren. 

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