3 Ergebnisse für tag: Mittelalter-Rock

In Extremo

Der donnernde Jubel der "20 Wahre Jahre" Jubiläums Festivals letztes Jahr auf der Loreley klingt noch in den Ohren. Es war ein standesgemäßes Fest, das IN EXTREMO mit ihren Fans gefeiert haben. Ausverkauft! Vom WDR ROCKPALAST im Fernsehen festgehalten! Mit einer Atmosphäre, die noch heute beim Gedanken an die Spätsommernächte Gänsehaut verursacht. Nun ist die größte Mittelalter Rock Band wieder da! Mit ihrem zwölften Studioalbum "Quid Pro Quo"! Platin-/Gold-Auszeichnungen, Platz Eins Positionen in den Charts, ausverkaufte Hallen und fulminante Festival Auftritte haben die Sieben nicht müde gemacht. Ganz im Gegenteil! Es juckte wieder in den Fingern. "Du legst die Scheibe ein und hörst am ersten Ton, dass es IN EXTREMO ist", so Frontmann Micha "Das letzte Einhorn" Rhein über die neue Platte. Der Sound ist unverkennbar und vertraut, aber dennoch tritt das Septett nicht auf der Stelle. "Wir klingen hier und da ein wenig rockiger und mehr nach Metal, aber gleichzeitig arbeiten wir mit traditionellen Melodien und es kehren die Fremdsprachen zurück, die es auf "Kunstraub" nicht zu hören gab." "Wir haben neben dem klassischen Repertoire ein paar neue Mittelalter-Instrumente dazu genommen", ergänzt Basti "Van Lange" und schürt Vorfreude auf 'Pikse Palve', eine folkloristische Back-To-The-Roots-Nummer in der Tradition der Zaubersprüche mit vielen medievalen Klängen, die eine Mischung aus dem Donnergebet und dem Heiducken Tanz mit einem uralten estländischen Text ist. Und für ein neu interpretiertes walisisches Volkslied, das auf einer alten Sage basiert, hat Micha Rhein sogar seine alte Mittelalter-Trommel noch einmal aus der Versenkung geholt. Rockiger Drive und metallische Härte kommen auf "Quid Pro Quo" nicht zu kurz. Allen voran die erste Single 'Störtebeker', ein Revoluzzer-Song über den Robin Hood der Seemänner. "Die Nummer passt wie Arsch auf Eimer zu uns. Die Musik ist sehr folkloristisch. Marktmusik pur. Typisch IN EXTREMO", so Micha Rhein. "Wir lieben alle das Meer – für mich ist es das größte Land der Erde. Störtebeker hat mit seinen Piraten reiche Handelsschiffe überfallen und die Beute an die Armen verschenkt". Nicht minder heavy tönt der Titel-Track 'Quid Pro Quo' aus den Boxen, dessen treibende Riffs in einem ohrwurmigen Refrain gipfeln und bei dem es unmöglich ist die Füße stillzuhalten. Die Message dahinter ist ebenso unverblümt auf den Punkt: "'Quid Pro Quo' heißt Geben und Nehmen, aber heutzutage geht es nur noch ums Nehmen. Alle machen die Hand auf, egal wo du bist. Geld regiert die Welt. Ja, das ist Gesellschaftskritik!", konstatiert Rhein und Van Lange ergänzt: "Der Text ist ein Gemeinschaftswerk, an dem wir zu fünft geschrieben haben, was nicht oft vorkommt. Wir sind keine politische Band, die sich vor irgendeinen Karren spannen lässt, aber hier lag es uns am Herzen das mal zu benennen. Der Scheiß, der momentan abgeht ist so allgegenwärtig, dass man sich fragt, ob die alle noch richtig ticken." Aber auch bei den räudigen Textzeilen "Nutten kosten Geld, Drogen kosten Geld, Suff kostet Geld" vergessen IN EXTREMO ihren augenzwinkernden Humor nicht und ergänzen schelmisch "Ein Narr, wems nicht gefällt" Ihrer Liebe zu Russland frönen die Sieben in gleich zwei Stücken: Zum einen in einer mit einem rollenden Riff versehenen und auf Russisch gesungenen Sage vom Schwarzen Raben, der den Sensemann symbolisiert und zum anderen im rauen Rocker 'Roter Stern', dessen Wehmut und Schwere die Seele berührt. "Russland ist für mich wie ein Stück Heimat, weil ich es seit der Kindheit kenne", erzählt Micha Rhein. "Es ist ein raues Land mit einem warmen Herzen, und zudem einer der schönsten Orte der Welt". Erstmals arbeiteten IN EXTREMO mit einem Moskauer Kosaken Chor, dessen majestätischer, durchdringender Gesang beiden Liedern eine ganz besondere Aura verleiht. Und noch weitere Premieren hat "Quid Pro Quo" zu bieten: Blind-Guardian-Sänger Hansi Kürsch, der mit seiner Band ebenfalls zahlreiche Reisen durch Russland erlebte, ist als Gastsänger auf 'Roter Stern' zu hören. "Hansi hat sofort zugesagt", blickt Rhein zurück. "Als ich ihm sagte, dass der Text auf Deutsch ist, meinte er: "Das ist ja interessant. Das hab ich noch nie in meinem Leben gemacht"". Neben Kürsch tummeln sich Marcus "Molle" Bischoff und Alexander "Ali" Dietz von Heaven Shall Burn als Gastsänger auf "Quid Pro Quo", die dem düsterheftigen 'Flaschenteufel' ihre Stimmen leihen. Mit "Quid Pro Quo" werden IN EXTREMO wieder durch die Lande touren. Deutschland, Österreich, Schweiz, Weissrussland, Ukraine, Russland stehen bereits auf dem Plan. "Es wird ein neues Bühnenbild geben", verspricht Van Lange. "Aber IN EXTREMO wird IN EXTREMO bleiben – ein gut gelaunter Haufen bunter Vögel". Und Frontmann Micha Rhein prophezeit: "Vor meinem inneren Auge sehe ich schon die Staubwolke, die entsteht, wenn wir 'Störtebeker' auf einem Festival spielen. Darauf freu ich mich schon!" Mehr lesen...

In Extremo

Bei seiner frühmorgendlichen Presseschau fiel Dr. Pymonte folgende Meldung ins Auge: "Spektakulärer Kunstraub in Rotterdam: sieben Meisterwerke wurden gestohlen - darunter Bilder von Picasso, Monet und Matisse." Damit war dem Harfenisten, Hackbrettspieler und Dudelsackbläser klar, wie das neue Album seiner Band In Extremo heißen müsse: "Kunstraub". Die übrigen Mitglieder stimmten augenblicklich zu. Zum einen, weil es sich bei den Berlinern um eine Gruppe höchst kunstsinniger Herren handelt, zum anderen, weil sie die magische Zahl Sieben aufhorchen ließ. Bestehen In Extremo nicht aus sieben Mitgliedern? Trug nicht ihr eigenes Goldalbum von 2003 den Titel "Sieben"? Dazu zählt man nicht umsonst sieben Wochentage, sieben Sinne, sieben Todsünden und sieben Weltwunder. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten: "Kunstraub" stieg auf den zweiten Platz der Charts, wurde als sechste Platte von InEx in Folge für den Echo in der Kategorie "Rock/Alternative National" nominiert und zementierte die führende Rolle der Mittelalter-Metaller nachdrücklich. Stilistisch ist das Werk sicherlich härter als der Vorgänger "Sterneisen". In Extremo begibt sich auch nach über 15 Jahren immer noch gerne auf neue Pfade. Und das ist auch gut so. Noch besser aber, dass sich die Band auch auf reale Reisen begibt und immer wieder ihrer treuen Fanschar das unvergleichliche Live-Erlebnis beschert. Denn so gut die inzwischen elf Studioplatten und die vielen weiteren Veröffentlichungen auch sein mögen, die wahre Heimat der Gaukler ist und bleibt nun einmal die Bühne. Darum freuen wir uns, dass In Extremo am 12. Dezember im Hamburger Docks eine ihrer famosen Shows spielen werden. Mehr lesen...

Subway to Sally

Subway To Sally sind eine Institution. Seit über 20 Jahren in nahezu konstanter Besetzung unterwegs, haben die Potsdamer das weite Genre des Mittelalter-Metal geprägt wie keine zweite hiesige Band. Dabei haben sie sich immer wieder neu erfunden und sind sich doch stets treu geblieben – und erfolgreich. Der Weg führte stetig nach oben: Die ersten deutschsprachigen Songs, erste Schritte, damals noch unterstützt von Produzent Sven Regener, die erste Chartplatzierung mit dem Album "Bannkreis", das erste Mal in den Top Ten mit "Engelskrieger", die Auszeichnung Album des Monats im Metal Hammer für "Bastard", die Goldene Schallplatte für die Live-DVD "Nackt", der Sieg beim Bundesvision Song Contest, insgesamt elf Studio- und vier Live-Alben, vier DVDs und eine Tributplatte, Touren durch die ganze Welt bis in die USA, nach Mexiko oder China, die offizielle Bandbiografie "Unsterblich", die Bodenski und Eric Fish im vergangenen Jahr vorgelegt haben. Seit 2009 veranstaltet die Band ihre Eisheiligen Nächte rund um Weihnachten, bei denen sie mit befreundeten Bands, die auch dem dunklen Metal zuzurechnen sind, auf Tour gehen. Und ganz nebenbei arbeitet das Septett auch noch an neuen Songs und neuen Konzepten. Immer weiter arbeiten Subway To Sally daran, musikalisch alle Räume auszuschöpfen, lyrisch noch tiefer zu gehen und Stücke für ein neues Album zusammenzutragen. Man darf auf das kommende Frühjahr gespannt sein, wenn Subway to Sally auf "Mitgift"-Tour gehen und am 3. April 2014 im Hamburger Docks ihr neues Material auf die Bühne bringen. Mehr lesen...