65 Ergebnisse für tag: Indierock

Maxïmo Park

Maxïmo Park gelten als die Musterschüler der sogenannten ›School of 2005‹. Von der Energie der ersten Tage hat das Quintett aus dem nordenglischen Newcastle sowohl auf Platte als auch live nichts eingebüßt. Ganz im Gegenteil: Nach wie vor repräsentieren sie den Glamour im Indierock. Mit ihrem fünften Studioalbum ›Too Much Information‹ (VÖ: 31.1.) werden sie genau das erneut unter Beweis stellen. Anfang nächsten Jahres werden sie für vier Shows auch in Deutschland Halt machen. Hamburg, Berlin, München und Köln sind zwischen dem 12. und 19. Februar die Stationen. Mehr lesen...

Babyshambles

Zuletzt war es etwas ruhiger geworden um Englands extravagantesten Rockstar, den Sänger, Musiker, Autor, Maler und seit neuestem auch Schauspieler Peter Doherty. Zeit, die er offensichtlich zur ausgiebigen Kreativität nutzte. Voller Elan stürzte er sich mit seinen Bandkollegen der Babyshambles in die Arbeit an einem Nachfolger des höchst erfolgreichen Zweitlingswerks ›Shotter's Nation‹. So werden Doherty und Co. Ende August ihr lang erwartetes drittes Album ›Sequel To The Prequel‹ veröffentlichen, um dann im Januar für drei Konzerte in Köln, Berlin und Hamburg zu kommen. Mehr lesen...

Yalta

Jalta sei der ideale Urlaubsort, so heißt es gerne über den Kurort auf der Krim, um unter Freunden die Welt aufzuteilen. In diesem Scherzwort über die Schwarzmeerstadt, in der im Februar 1945 die Siegermächte die deutsche und die Machtteilung in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zementierten, kommt auch ein Gutteil des leichtfüßigen politischen Sarkasmus zum Ausdruck, der den Yalta Club charakterisiert. Das Sextett aus Paris versteht sich musikalisch als Melting Pot etlicher Stilarten von kalifornischem Pop über lebhaften Folk zu perkussiver, polyrhythmischer und harmonischer Vielfalt. Dazu passt, dass während einer Show rund 20 unterschiedliche Instrumente gespielt werden, das heißt neben Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard beispielsweise auch noch Melodica, Mundharmonika, Ukulele, Trompete, Tuba, Xylophon oder Body-Percussion. Ähnlich umfassend ist auch das Repertoire des Yalta Club. Keyboarderin Corinna Krome – eine gebürtige Lüneburgerin, die ihre Mitstreiter beim Musizieren im Park in Paris getroffen und einfach angesprochen hat – und ihre Jungs überraschen mit einer riesigen Bandbreite, die von Country-Anklängen über Surf-Musik bis hin zum Mariachi reicht und vor Coverversionen von David Bowie oder Bob Dylan keinesfalls zurückschreckt. Eklektizismus nennt man so etwas wohl, aber das ist eigentlich ziemlich egal, wenn es so gut kling wie beim Yalta Club. Nach der Debüt-EP "Highly Branded" – die Band singt, zumindest überwiegend, auf Englisch – erschien im Juni das Debütalbum. Allerdings bislang nur in Frankreich. Das wird sich bald ändern, wenn der Yalta Club im Januar durch Deutschland reist und mit leichter Hand und wunderbarer Show die Zuhörer mitreißt. Dann heißt es: Adieu Schwermut, willkommen im Club! Mehr lesen...

Kensington

Die holländische Indie-Rockband KENSINGTON ist momentan die angesagteste Newcomer Band des Landes und verzeichnet riesige Erfolge in ihrem Heimatland.Ihr aktuelles Album "Vultures" wurde in Berlin Kreuzberg, mit Cenzo Townshend-King und Steve Fallone (The Strokes), produziert und die ersten fünf Single Auskopplungen stürmten die niederländischen Airplay-Charts, allem voran der Über-Hit "Home Again". Nachdem KENSINGTON das Jahr mit 11 (!) Auftritten beim Eurosonic Festival 2013 einleiteten ging es Schlag auf Schlag: Eine ausverkaufte Tour, drei 3FM Awards (beste Nachwuchsband, Bester Live-Act und bestes Album) und sagenhafte 50 Festivals in Deutschland, Österreich, Ungarn und den Niederlanden (u.a. Pinkpop, Lowlands, uvm.). Sogar Coldplay sind begeistert von KENSINGTON und empfahlen das Video zu "Home Again" auf ihrer Homepage und ihrem Twitter-Account ihren Fans. Versucht man "Home Again" aus dem Kopf zu bekommen, ist man schon von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Eine "Mission Impossible"! KENSINGTON ist eine Hitfabrik mit beeindruckenden Songs, die es verdienen, auch außerhalb der Niederlande überall in der Welt gehört zu werden. Die holländische Indie-Rockband KENSINGTON ist momentan die angesagteste Newcomer Band des Landes und verzeichnet riesige Erfolge in ihrem Heimatland.Ihr aktuelles Album "Vultures" wurde in Berlin Kreuzberg, mit Cenzo Townshend-King und Steve Fallone (The Strokes), produziert und die ersten fünf Single Auskopplungen stürmten die niederländischen Airplay-Charts, allem voran der Über-Hit "Home Again". Nachdem KENSINGTON das Jahr mit 11 (!) Auftritten beim Eurosonic Festival 2013 einleiteten ging es Schlag auf Schlag: Eine ausverkaufte Tour, drei 3FM Awards (beste Nachwuchsband, Bester Live-Act und bestes Album) und sagenhafte 50 Festivals in Deutschland, Österreich, Ungarn und den Niederlanden (u.a. Pinkpop, Lowlands, uvm.). Sogar Coldplay sind begeistert von KENSINGTON und empfahlen das Video zu "Home Again" auf ihrer Homepage und ihrem Twitter-Account ihren Fans. Versucht man "Home Again" aus dem Kopf zu bekommen, ist man schon von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Eine "Mission Impossible"! KENSINGTON ist eine Hitfabrik mit beeindruckenden Songs, die es verdienen, auch außerhalb der Niederlande überall in der Welt gehört zu werden. Mehr lesen...

Lanterns On The Lake

Ihr Debüt "Gracious Tide, Take Me Home", dieses vielschichtige Meisterwerk, fand bei Kritikern wie Fans großen Anklang. Im Oktober erschien das zweite Album "Until The Colours Run". Zwei Platten von Lanterns On The Lake mit vielen Gemeinsamkeiten und vielen Unterschieden. Tatsächlich hat sich in den vergangenen zwei Jahren viel getan bei dieser Band aus Newcastle-upon-tyne. Nicht nur, dass mit dem Brüderpaar Brendan und Adam Sykes zwei Mitglieder die Laternen gelöscht haben und ersetzt werden mussten. Dazu kamen persönliche und finanzielle Widrigkeiten und Zweifel, die die Produktion weiterhin erschwerten. Wenn man das weiß, klingt die Platte noch versöhnlicher, wärmer und größer, als sie das ohnehin tut. Der exquisite Blend aus sinfonischem Rock, Folkanklängen und Ausflügen in die elektronische Experimentierwelt bildet immer noch die Grundlage. Aber am Ende ist das neue Werk – vielleicht aufgrund des genannten Ungemach, vielleicht aufgrund der gewachsenen Erfahrung oder vielleicht auch wegen beidem – seelenvoller, dynamischer, härter, politischer und brillanter geraten als der Vorgänger. Lanterns On The Lake haben sich selbst überwunden, könnte man sagen, und jetzt segelt das Schiff nach dem Sturm wieder in eine goldene Zukunft. Aber bevor wir nun allzu kitschig werden, empfehlen wir lieber, sich die Briten im Januar live anzusehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie nah Leben und Musik beieinander liegen können. Mehr lesen...