58 Ergebnisse für tag: Indiepop

Me, Valentin & You

Me, Valentin & You zeigen mit ihrem Erstlingswerk ein feines Gespür für die grossen Emotionen und herzergreifenden Melodien, welche dich auf eine epische Reise durch deine eigene Gefühlswelt mitnehmen."If” überrascht immer wieder aufs Neue durch musikalische Raffinesse und Facettenreichtum. Bei der ersten Singleauskopplung "Heading Home” dient ein entschleunigter Drumbeat als Fundament für atmosphärische Electronica im Stile von The XX. "My Mind” ist eine astreine Indierock- Hymne im Breitbild-Format mit krachenden Gitarrenwänden. "All Of You”, eine bitterzarte Ballade, zeigt die Band wiederum von einer sanfteren Seite. Als roter Faden zieht sich die eindringliche Stimme von Valentin Kugler durchs ganze Album. Für den warmen Sound zeichnet sich Produzent Dave Muther (Pablopolar, PTTM) verantwortlich. Abgemischt wurde "If” von Luk Zimmermann (Lunik, Bonaparte), gemastered hat Fred Kevorkian (Arctic Monkeys, Django, Django, Franz Ferdinand, Eric Clapton etc.).Entstanden sind Me, Valentin & You im Jahr 2012. Kugler lernte die andern Bandmitglieder während seiner Zeit als Strassenmusiker kennen. An gemeinsamen Jamsessions entstand schon bald der Gedanke, eine Band zu gründen. 2013 traten Me, Valentin & You, damals noch ohne Veröffentlichung, am Gurtenfestival auf. Seither hat sich die Band voll auf ihr Debütalbum konzentriert. "If” erscheint am 28. März 2014.Me, Valentin & You, das sind Valentin Kugler (voc/git), Raphael Nussbaum (git), Martina Berther (bass) und Hannes Prisi (drums). Mehr lesen...

Honeyblood

Honeyblood sind Sängerin und Gitarristin Stina Tweeddale und Schlagzeugerin Shona McVicar. Die beiden kommen aus Glasgow und veröffentlichen dieser Tage ihr selbstbetiteltes Debütalbum, nachdem sie vorher schon mit Größen wie Real Estate, Courtney Barnett oder Angel Olsen auf Tour waren. Doch die Geschichte beginnt früher: Ein Do-it-yourself-Duo ging ins Badezimmer, baute das Drumset auf, stöpselte die Gitarre ein, stellt ein Mikrofon auf und nahm "No Spare Key" und "The Girl On My Left" auf, zwei Tracks, die so hallig und schreddelig und dabei so ursprünglich klangen, wie es eben nur im Badezimmer geht. Das Tape der beiden Songs wurde unter dem Titel "Thrift Shop" veröffentlicht, und sofort war das Duo das Nachtgespräch in der schottischen Hauptstadt und standen in kürzester Zeit mit allen und jedem auf der Bühne. Dieses ungenierte Kopieren von Stilen von Velvet Underground über die Ramones und Throwing Muses bis zu The Vaselines ist die eine Seite des Reizes. Die andere ist die kraftvolle Dramatik, mit der Honeyblood ihre Songs bringen. Für Tweeddale und McVicar gibt es kein Morgen, jede Show ist die letzte und beste, die sie je spielen werden. Kein Netz und kein doppelter Boden, sondern nur purer Rock’n’Roll vom ersten bis zu letzten Ton. Wobei Rock’n’Roll in diesem Fall mehr die Haltung meint und nicht unbedingt die genaue Stilrichtung. Das ist LoFi, das ist Indie-Pop, das ist Garagen-Rock, das ist, was eben kreischt und kracht, wenn man eine übersteuerte Gitarre vor den Amp hält. Honeyblood sind roh und unbekümmert und live ein gefährlicher Brand. Mehr lesen...

Phox

Sechs Freunde, die sich auf der High School in einer Kleinstadt in Wisconsin kennen gelernt haben, setzen sich zusammen und machen Musik aus all den Sounds, die sie in den Köpfen haben. Mit all den Instrumenten, die sie im Lauf ihres Lebens gelernt haben. Als da – neben der üblichen popmusikalischen Gitarre-Bass-Schlagzeug-Kombination – das Piano, das Banjo, die Klarinette, die Posaune und weitere wären. Dazu kommt die warme, wandlungsfähige Stimme von Sängerin Monica Martin, die in Kombination mit dem harmonischen Hintergrundchor ebenfalls als Instrument durchgeht. All das bündelt sich auf "Slow Motion", der herrlich ruhigen und trotzdem aufregenden Vorab-Single, die schon jetzt – da legen wir uns fest – der lockerste und originellste Sommerhit ist. Diese Musik zaubert einem sofort ein Lächeln aufs Gesicht und entspannt jede Lage außerordentlich. "It’s the Strawberries and Cream of music", charakterisierte das St Pauls Lifestyle-Magazin das Stück. Im Juni soll die Debütplatte erscheinen, die endlich eine bekannte Eiscreme-Firma Lügen straft: Genau SO schmeckt nämlich der Sommer! Und der hält am 3. September Einzug in der Prinzenbar, wenn sich Phox erstmals live in Hamburg präsentiert. Präsentiert wird die Show von 917xfm. Mehr lesen...

HighasaKite

HIGHASAKITE, aus Norwegen machen Popmusik, aber eine Art abenteuerlichen Indie-Pop voller Kontraste. Ihre Melodien und Instrumentierungen sind verwegen und gleichzeitig unaufdringlich –ob es sich um Ingrid Helene Håviks jenseitig anmutenden Gesang handelt oder die lebhafte Kombination aus Synthesizern, Bläsern und Percussion. Nach zahlreichen Auftritten auf internationalen Festivals und der EP In And Out Of Weeks, veröffentlicht das Quintett 2014 sein Debütalbum 'Silent Treatment'. "Ich glaube, es ist ein sehr romantisches Album", sagt Håvik. "Meines Erachtens nach geht es viel um Kriege in ganz normalen Haushalten. Wenn Menschen einen mit Schweigen strafen ist das zwar ziemlich alltäglich, aber auch wirklich furchtbar.” Was HIGHASAKITE neben textlicher Tiefe und vielschichtigen Kompositionen am besten können, ist große Pop-Refrains zu schreiben, die augenblicklich Wurzeln schlagen und nachhallen – vielleicht nirgends mehr als auf der ersten Single "Since Last Wednesday". Inmitten der strukturellen Komplexität und Dichte wirbelnder Synthies und perkussiver Kraft, ist Håviks wandlungsfähiger Gesang der ebenso fähig ist zu beruhigen, wie zu überraschen, die Basis der Melodien und verschafft HIGHASAKITE diese enorme Anziehungskraft. Die Band entstand ursprünglich am Jazz Konservatorium in Trondheim, wo Sängerin und Songwriterin Håvik Schlagzeuger Trond Bersu traf und sie begannen, gemeinsam zu schreiben, aufzunehmen und aufzutreten. Um ihren Performances den Klang zu verschaffen, nach dem sie sich sehnten kamen noch Øystein Skar und Marte Eberson, an den Synthesizern, Marte Eberson, und Kristoffer Lo an Gitarre, Basstrompete und Percussions dazu. So erhielt die Band ihre reiche Textur und einen kraftvollen Sound. Folgendes Zitat von Bon Iver-Sänger Justin Vernon unterstreicht die Qualität dieser aussergewöhnlichen Band: "Beautiful music from Highasakite… Holy shit this was a crazy band! I loved it!” Mehr lesen...

Intergalactic Lovers

Im 5ten Bandjahr liefern die Intergalactic Lovers aus Belgien mit "Little Heavy Burdens" ihr 2tes Album ab. Nach Charterfolgen, Radiohits und ausverkauften Shows in ihrer Heimat schütteln sie den Druck locker ab und liefern ein ausgereiftes und tiefgründiges Pop-Album ab, ohne sich dabei gängigen Klischees zu bedienen. Das Spektrum reicht von folkig angehaucht bis hin zu sphärisch rockenden Songs. Bei dieser Band geht es nicht darum mit kurzlebigen Trends den Zeitgeist zu bedienen, sondern um ehrliches Songwriting, getragen von der bezaubernden Stimme von Frontfrau Lara Chedraoui. Dass diese mit ihrer authentischen und sympathischen Erscheinung mittlerweile auch die Titelseiten von Mode- und Lifestyle-Magazinen in Belgien schmückt, sei nur am Rande erwähnt. Dafür kann sie ja nichts. Die erste Single "Islands" zeigt direkt, wo die Reise hingeht. Intergalactic Lovers schreiben keine Hits, die beim ersten Hören kleben bleiben um einen dann später umso mehr auf die Nerven zu gehen, sie schreiben Hits, die es einem auch beim zwanzigsten Durchlauf noch warm ums Herz werden lassen und einem stets ein gutes Gefühl geben. Obwohl die Grundstimmung des Albums gerne auch mal melancholische Töne anschlägt, "Little Heavy Burdens" ist keine Herbst- oder gar Winter-Platte. Eine Sommerplatte auch nicht. Und auch auf den Frühling kann man sich nur bedingt einigen. Wer aufmerksam hinhört, der findet zu jeder Jahreszeit eine Insel voller Melancholie und Euphorie. Das mag jetzt kitschig klingen, aber in Zeiten von Entbundelung und Einzeltracks darf man als Fan des Formats Album auch mal romantisch werden. Mit "Little Heavy Burdens" werden die Intergalactic Lovers möglicherweise auch die Galaxie erobern, aber die Welt scheint vorerst als Ziel realistisch und ausreichend. Mehr lesen...