57 Ergebnisse für tag: Indiepop

Leroy Jönsson & Band

Mit ‚Garden of Occasion‘ veröffentlichen Leroy Jönsson und seine Band am 29.02.2020 ihr viertes Studioalbum. Der rockige Indie-Folk des Albums ist vielseitig wie die Band selbst. Bunt und manchmal komplex, oft aber auch einfach ganz gerade heraus. Was den Hörer jedoch immer erwartet, sind bildhafte Texte. Der Band ist ein gewisser Hang zur Metaphorik nicht abzusprechen.Beobachtet man die vier Musiker um Frontmann Leroy Jönsson, so merkt man, dass sie eine gewachsene Einheit sind. Man entdeckt Spielfreudigkeit und Virtuosität, eine große Freude am Performen und die feine Originalität, alles zu einem stimmigen großen Ganzen zu formen.Eine besondere Rolle spielt dabei die Besetzung der Band. Neben klassischen Instrumenten im Indie-Folk wie Gitarre, Schlagzeug und mehrstimmigen Gesängen stehen Klavier und Trompete im Vordergrund. Dabei werden Genreklischees überwunden und traditionelle Spielweisen neu interpretiert. Jeder der vier Musiker hat seinen persönlichen musikalischen Background in die Produktion des Albums mit eingebracht. Dabei versteht es die Band, diese verschiedenen Einflüsse neu zu kombinieren und eine beeindruckende Klanglandschaft auf die Bühne zu bringen. Mehr lesen...

Two Door Cinema Club

Im Juni erschien "False Alarm", das mit Spannung erwartete vierte Album vom Two Door Cinema Club. Drei Jahre nach "Gameshow" ein weiterer Meilenstein in der Karriere der drei Schulfreunde Alex Trimble (Gitarre, Synthesizer, Beats, Gesang), Sam Halliday (Gitarre, Gesang) und Kevin Baird (Bass, Gesang). Die Nordiren aus Bangor (die inzwischen zum Teil in London leben) haben ihren Sound kompromisslos weiterentwickelt und sind dabei gleichzeitig ein gutes Stück in die Vergangenheit und in die Zukunft gereist. Nach den knalligen Anfängen als Indie-Rocker hat sich das Trio immer mehr in die elektronische Seite des Grooves eingefühlt. "Gameshow" und vor allem jetzt "False Alarm" zeigen TDCC wieder absolut auf der Höhe, fast als hätte eine Metamorphose stattgefunden und wäre eine neue Band entstanden. Dieser funky Sound, diese Reminiszenzen an die 80er sind schon famos. Ständig lugen da Heaven 17, Chic oder Madonna um die Ecke, Zitate und Anspielungen werden gekonnt platziert. Die Synthies pluckern wie bei Giorgio Moroder oder bilden feine Klangvorhänge, hinter denen Trimbles Stimme verhaucht und verwischt den Ton angibt. Disco und Wave sind wieder da und hören sich besser an denn je. Denn gleichzeitig arbeiten die drei Freunde mit modernen Beats und legen bei der Produktion großen Wert auf hohe Klangqualität. Alles zusammen ist Synthiepop und Electro-Funk auf allerhöchstem Niveau, der jeden Dancefloor sofort mit schwitzenden Leibern füllt. Denn zu diesen Begabungen kommt vom Ursprung des Two Door Cinema Club noch etwas entscheidendes dazu: dieses überragende Talent, gute Songs zu schreiben, das Haus zu rocken und einfach abzuliefern. Genau das macht die drei Jungs auch live so einzigartig. Davon kann man sich im Januar überzeugen, wenn der Two Door Cinema Club auf Tour geht. Mehr lesen...

Melanie Martinez

Mit der Veröffentlichung von ›Cry Baby ‹ hat sich für die junge US-Sängerin Melanie Martinez alles verändert: Über zwei Milliarden Streams, mehrere Platin- und Goldauszeichnungen und eine unvergessliche Welttournee waren das Ergebnis. Am 6. September folgt der langerwartete Nachfolger ›K-12‹, zu dem Martinez sogar einen Film geschrieben, inszeniert und in der Hauptrolle mitgewirkt hat. Mitte Dezember wird sie ihre neuen Songs bei einem Exklusivkonzert im Hamburger Docks vorstellen. Mehr lesen...

Mallrat

Anfang September erschien mit "Driving Music" die dritte EP von Mallrat. Das musikalische Projekt von Grace Shaw aus Brisbane ist einer der aufregendsten Electro-Pop-Acts derzeit. Nach den zwei gefeierten EPs "Uninvited" und "In The Sky" sowie der Adoleszenz-Hymne "Nobody’s Home" folgt nun also der dritte Wurf der Australierin, die von ihrer Plattenfirma einmal halb bewundernd, halb neckend, die "Hannah Montana of the rap game" genannt wurde. Dass das nicht ganz stimmen kann, wird auch auf der neuen Platte sofort klar. Einerseits macht Mallrat viel mehr als Sprechgesang und kann wirklich singen. Außerdem ist ihr sinnverwirrender Stilmix auch weit entfernt von irgendwelchen Genrefestlegungen. Sie höre jede Art von Musik, darum sei ihr Sound so ein Mischmasch, sagte sie einmal. Erst mal klingt alles flockig, leicht und locker. Sie versteht es meisterlich, verschiedene Ebenen zu überlagern, daraus ein präzises Ganzes zu schaffen und damit tolle Geschichten zu erzählen sowie wunderbare Stimmungen zu schaffen. In Wahrheit steckt aber viel Arbeit in den Songs. Die Produktion ist aufwändig, vor allem was die Stimme angeht. Die Vocals werden gepitcht und gedehnt, übereinander gelegt und verfremdet. Oft hat man den Eindruck: Da singt und spricht mehr als eine Person. Die Beats wandeln ständig ihren Charakter zwischen Dancefloor und Stampfen durch den Sumpf der Jugend. Und doch kommt das alles ganz sommerlich und fröhlich daher. Genauso eben, wie es sich für guten Elektro-Pop gehört. Bereits im Juli war Mallrat für eine exklusive Show bei uns in Berlin und hat das Publikum in Ekstase versetzt. Jetzt hat sie bestätigt, dass sie im November für zwei weitere Auftritte erneut nach Deutschland kommt. Mehr lesen...

Poems for Jamiro / Alice Wonder

ALICE WONDER Pop Rock Indie Electrónico The young Alice Wonder starts her musical career recording videos in the solitude of her room and sharing these magic moments with the world through social media. She adapts and appropriates some of the most exciting songs of the recent years. It moves in an ambiguous register, with an incredibly dark voice, black, grave, souly, but delicate, with a special profoundness that overflows its own intimacy and ours. Followed by hundreds of thousands of fans on social networks, Alice shows up herself in her first EP with self-penned songs that included the hit single "Take off”. The voice of Alice Wonder finds in the listener a unique form to move and generate emotions in a very particular universe. Composed in the middle of a big storm comes to light her first single "Strategy" where she evokes the speed, the fire, the chill and the nostalgia of the happy moments. Look for a memory while looking for a new adventure, a common thread of the rest of the songs that will come, like her second single "Clean up the Mess” and her third single "Too Mad”. Songs that speak about all those people that surround her universe and without knowing very well what they do, they have transcended her decisions and her way of understanding the experiences of her life.POEMS FOR JAMIRO Poems for Jamiro ist ein Indie-Pop/Electror-Duo aus Hamburg.Poems for Jamiro Foto 2 Ihre Musik hat Nina und Laila binnen kurzer Zeit über die Grenzen Deutschlands hinaus und bis nach Island geführt. Wie sehr Skandinavien musikalisch Einfluss auf die beiden genommen hat, lässt sich kaum verleugnen; hatten sie als melancholisches Songwriter-Duo an Klavier und Geige begonnen, erweiterte sich ihr Sound innerhalb eines Jahres um atmosphärische, filigrane Electro-Klänge. Mit Hilfe von Electro-Loops, Synthesizern, Gitarre und nicht zuletzt ihrem zweistimmigen Gesang zaubern sie zu zweit einen Sound auf die Bühne, der an eine vielköpfige Band denken lässt und ihr Publikum allen Ortes wieder und wieder in Erstaunen versetzt. Mehr lesen...