73 Ergebnisse für tag: Folk

City and Colour

Immer wieder entdecken erfolgreiche Musiker des harten Rock-Genres im Rahmen von Solo-Ausflügen ihre Leidenschaft für leise und dezente Töne. So auch der Kanadier Dallas Green, bis 2012 Mitglied der international gefeierten Post-Hardcore-Protagonisten Alexisonfire. Seit 2005 betreibt der Sänger und Gitarrist neben seiner bisherigen Hauptbeschäftigung sein Soloprojekt City and Colour, das bislang drei Alben hervorbrachte. Nach dem weltweiten Erfolg des letzten Werks "Little Hell" richtet Green seine Konzentration nun ganz auf City and Colour. Seit November 2012 arbeitete er am Nachfolger zu diesem sensiblen Chartstürmer, der am 31. Mai unter dem Titel "The Hurry And The Harm" erschien, erneut Platz 1 der kanadischen Charts belegte und auch in den USA bis auf Platz 16 stieg. Nach seinen Sommer-Shows kommt Green mit Band Anfang 2014 für sechs weitere Konzerte nach Deutschland. Zwischen dem 11. und 22. Februar gastiert er in Hannover, Köln, Stuttgart, München, Berlin und Hamburg.Laut Dallas Green ist die intensivste Musik die traurige. "Keine andere Musik löst derart starke Emotionen aus. Nicht immer erzeugt Lautstärke Beachtung. Man kann die Menschen mit Akustikgitarre und einem guten Song stärker berühren, als mit jeder noch so herausgebrüllten Message. Natürlich habe ich es geliebt, mit Alexisonfire Zustände wie Aggression, Wut und Intensität in harte Songs zu formen. Als Musiker fühle ich mich erst komplett, seit ich mit City and Colour eine zweite Plattform für meine Ausdrucksformen gefunden habe", erklärt er.Bereits als Alexisonfire 2005 mit dem zweiten Album "Watch Out!" die internationalen Charts stürmten, holten sich die Bandmitglieder durch Nebenprojekte neue Inspirationen. Zu den bis heute aktiven Formationen zählen unter anderem Black Lungs, Fucked Up oder Hunter. Mit City and Colour, für das sich Dallas Green befreundete Musiker ins Studio und auf die Bühne einlädt, gesellte sich das erste lupenreine Folk-Projekt zur Familie der Alexisonfire-Nebenbeschäftigungen.Eine einzige Demo-Aufnahme und einige gratis auf seine Website gestellte Songs genügten Green, um für sein Folk-Ausflüge ein passendes Label zu finden. So erschien Ende 2005 das Debütalbum "Sometimes". Herausragende Kritiken verhalfen City and Colour zu ersten Achtungserfolgen. Insbesondere ihre Konzerte, auf denen Dallas Green von ausgezeichneten Musikern unterstützt wird, gelten als intensive Ereignisse bittersüßer Melancholie.Mit dem Nachfolger "Bring Me Your Love" folgte 2007 der kommerzielle Erfolg. Das Album stieg in Kanada auf Platz 3 der Charts und erreichte Platin-Status. Auch in den USA und in Australien notierte es in den Top 40 der Hitlisten. Auf diesem durch ein Buch des Autors Charles Bukowski inspirierten Werk verpackte Dallas Green kleine lyrische Roadmovies in zerbrechlich wirkende und doch kraftvolle Songs. Nachdem er sich in den letzten Jahren verstärkt in den Dienst von Alexisonfire gestellt hatte, begann er 2010 mit dem Komponieren neuer Stücke, die im Juni 2011 unter dem Titel "Little Hell" veröffentlicht wurden. Das Album geriet zu einem derartigen internationalen Erfolg, dass City and Colour mehr als ein Jahr auf Welttournee gingen. Platz 1 in Kanada, Platz 2 in Australien und Platz 7 in den US-Indie-Charts sowie drei Nominierungen bei den letztjährigen JUNO Awards sind nur die prominentesten Erfolge.Im vergangenen Sommer wurde deshalb das Ende von Alexisonfire bekannt gegeben, nachdem sich Dallas Green entschied, seine gesamte Kraft künftig in sein ehemaliges Seitenprojekt zu investieren. Das vierte Album "The Hurry and The Harm", das Green mit einer neu zusammengestellten Band in Nashville aufnahm, untermauert die Richtigkeit dieser grundlegenden Entscheidung. Mehr lesen...

Lindi Ortega

LINDI ORTEGAAktuelles Album: "Tin Star" (Last Gang Records/PIAS)Outlaw Country hat einen weiblichen Star! LINDI ORTEGA – der gekonnte musikalische Spagat von Indie, zur Singer/Songwriterin, zu Country!"Sie ist hat eine umwerfende Stimme, eine authentische Ausstrahlung und ist ziemlich kokett: Die kanadische Songwriterin ist der Shootingstar der aktuellen Country- und Americana-Scene. Sie wird als "das Kind das Nancy Sinatra und Johnny Cash nie hatten" beschrieben, ihre Songs wie "Dying Of Another Broken Heart" werden als zukünftige Klassiker gefeiert, ihre Adaptionen von Johnny Cashs "Folsom Prison Blues" bejubelt und den Performances mit ihrer Band eilt bereits ein legendärer Ruf voraus. Gründe genug, das angesagte "Cowgirl" (Rolling Stone) auf "Tour auf keinen Fall zu verpassen." Akustik Gitarre Magazin. Guitar Magazin zu LINDI: "Country ist Punk!" … und das Kulturnews Magazin sieht in ihr den "Geist von Nashville" wiederbelebt!"Tin Star ist der logische Nachfolger ihres 2011 von der Kritik gefeierten Alternative-Country-Meisterwerkes "Little Red Boots" und des wunderbaren, zeitlosen Albums "Cigarettes & Truckstops" 2013. Die zehn Songs von "Cigarettes & Truckstops" befeuern auf ihre Art Ortegas eigenständige Vision, wie moderner Country klingen sollte und "Tin Star" verfolgt diesen Weg konsequent weiter, streut aber die Indie Einflüsse wieder geschickt mit ein. Zum oft kritisierten, politisch inkorrekten Realismus des traditionellen Country gesellt sich bei ihr ein charmanter und manchmal schwarzhumoriger zeitgemäßer Kontext. Auch deshalb, weil LINDI mit völlig unterschiedlichen Künstlern auftrat: mit den Punkveteranen Social Distortion; mit Pop-Ikone Burton Cummings; mit Country-Star Dierks Bentley; mit der Folkgruppe Noah & The Whale. Selbst mit Oscar-Preisträger Kevin Costner tourte sie durch Nordamerika und Europa, wo ihr das Publikum genauso zu Füßen lag wie der Hauptact. Das führende kanadische Szene-Magazin Exclaim! ließ sich sogar zu dem Urteil hinreißen, Ortega sei eine "elektrisierende” Performerin. Mehr lesen...

To Kill A King

To Kill A King haben sich 2009 gegründet. Die Engländer gelten als Indie-Folker, was aber nur die Hälfte der Wahrheit ist. Denn einerseits stimmt es schon, dass Gitarrist und Sänger Ralph Pelleymounter, Gitarrist Grant McNeil, Bassist Josh Platman, Keyboarder Ben Jackson und Schlagzeuger Josh Taffel folkige Anklänge in ihrer Musik unterbringen. Auf der anderen Seite gibt es da epischen und orchestralen Rock zu hören. Nicht umsonst werden sie in einem Atemzug sowohl mit Mumford und seinen Söhnen als auch mit The National verglichen. "Cannibals With Cutlery" heißt das Debütalbum von To Kill A King, das am vergangenen Freitag bei uns erschienen ist. Produziert wurde das Album von Jim Abbiss, der auch schon für Adele, Artic Monkeys oder Bombay Bicycle Club an den Reglern stand. Die Platte besteht aus 13 großartigen und unvergesslichen Songs. Darunter finden sich zahlreiche akustische aber auch groß mit Bläsern und Streichern arrangierte Balladen. Im Vordergrund stehen aber immer die intelligenten und literarischen Texte von Frontmann Pellerymounter, gesungen mit seinem markanten und honigsüßen Bariton. Arte war so überzeugt von dem Quintett, dass der Fernsehsender ein Berliner Konzert der Band in seinem Format "Introducing" gesendet hat – eine Dreiviertelstunde voller sanftem Gesang und prächtigen, harmonischen Refrains, zwischen klirrenden E-Gitarren und intimen akustischen Akkorden. Anfang des Jahres kommen To Kill A King auf Tour, um ihr neues Werk live zu präsentieren und die Zuhörer aus der Winterstarre zu holen. Präsentiert werden die Shows von piranha, tape.tv, motor.de und NothingButHopeAndPassion. Mehr lesen...