69 Ergebnisse für tag: Folk

The Dead South

The Dead South stammen ganz aus dem Norden: Obwohl ihr Bluegrass ganz nach Südstaaten klingt, kommt das Quartett aus Saskatchewan in Kanada. Der traditionelle, akustische Sound wird bestimmt von der Instrumentation aus Mandoline, Banjo, Gitarre und Cello und ist durchzogen mit Draufgängertum, Whisky-Frühstücken und grimmiger Show. Nicht umsonst nennt man sie gerne Mumford and Sons’ Evil Twins. Das ist zwar lustig gemeint, doch passt es nicht so ganz. The Dead South klingen auf der einen Seite viel traditioneller als die deutlich braveren Pendants, auf der anderen Seite verspricht die kratzbürstige und sandige Art sowie das famose Rowdytum – ob gespielt oder nicht, bleibt bei den sympathischen Jungs häufig in der Schwebe – noch viel mehr Spaß bei den Auftritten. Nicht umsonst hat sich die Combo dank ihrer ausufernden Auftritte zu einem der beliebtesten Bluegrass-Acts auf beiden Seiten des Atlantiks gemausert. Der knorrige Bariton von Gitarrist Nate Hilts, Mandolinist Scott Pringle, der pfeifende Cellist Danny Kenyon, die beide ebenfalls in den Harmoniegesang einfallen, und der virtuose Banjo-Spieler Colton Crawford spielen und singen gemeinsam auf unnachahmliche Art ihre Geschichten von Pionieren des Wilden Westen, die plötzlich gar nicht mehr weit vom Punk-Ethos der Musiker aus Kanada entfernt scheinen. 2016 erhielten The Dead South für ihr drittes Album "Illusion & Doubt" in ihrer Heimat Kanada den Juno Award für das beste Traditional-Roots-Album, dieses Jahr folgte der Titel als Group Of The Year bei den Indie Awards. Dieser Tage erscheint eine neue Single und damit der Vorgeschmack auf die Platte "Sugar & Joy", die im Herbst folgen wird. Im kommenden Frühling kommen The Dead South dann zu uns auf rauschende und wilde Tour. Mehr lesen...

Tom Walker

Tom Walker ist der Shooting Star unter den jungen britischen Singer/Songwritern. Im vergangenen Jahr tauchte er noch auf allen relevanten "One to watch"-Listen auf. Mit Recht, wie sich im Nachhinein zeigt. Schon seine charismatische erste Single "Leave A Light On" stand wochenlang in den europäischen Hitparaden und erhielt Sechsfach-Platin. Dieses Jahr nun traf der verdiente Erfolg ein: Bei den BRIT-Awards errang er überlegen den Titel als British Breakthrough Act. Sein Debütalbum "What A Time To Be Alive", erschienen Anfang März, ging direkt auf die eins der britischen Charts und hat schon jetzt Gold-Status erreicht, und bei Spotify steht er auf dem Sprung in die Global Top 100. Nachdem Walker in der Vergangenheit mit Künstlern wie Hurts oder George Ezra auf Tour war, füllt er inzwischen als Headliner die Hallen. Die kommende UK-Tour im Herbst ist bereits jetzt bis auf ein Konzert ausverkauft, und auch bei den Auftritten, die ihn vor ein paar Tagen zu uns geführt haben, gab es für alle bis auf einen keine Tickets mehr. Vor allem aber hat Tom Walker dabei musikalisch voll überzeugt. Der Schotte weiß seine eindrucksvolle Stimme effektvoll einzusetzen. Insbesondere die akustisch vorgetragenen Songs zeigten das riesige Potenzial dieses Organs. In Bandbesetzung wiederum hört man den Groove, diese vom HipHop und Reggae beeinflussten Kadenzen, mit denen er seine Stimme fast wie ein Instrument einsetzt. Und ganz nebenbei erzählt uns Walker Geschichten aus seinem Leben, mal traurige, mal fröhliche, mal beides. Aber immer mit dem Talent eines großen Dichters. Jetzt hat Tom Walker bestätigt, dass er im kommenden Oktober erneut für drei Shows zu uns kommt. Präsentiert werden die Konzerte von MusikBlog.de. Mehr lesen...

First Aid Kit

"Beloved listeners and followers, we’re devastated to have to cancel the planned summer dates this year. We were super excited to play, but because of unforeseen medical circumstances we simply cannot do the shows. All will be okay and we look forward to seeing you soon again. Lots of love and magic from Stockholm, Klara & Johanna”Ein Nachholtermin ist aktuell nicht in Planung. Bereits gekaufte Tickets können an den jeweiligen VVK-Stellen zurückgegeben werden. Mehr lesen...

SOAK

Die irische Sängerin, Gitarristin und Multi-Instrumentalistin Bridie Monds-Watson alias SOAK griff zwar erst relativ spät erstmals zu einer Gitarre – damals war sie 14 Jahre alt –, das positive Feedback auf ihre erste Veröffentlichung war dennoch gewaltig. Mit ihrer brüchigen Stimme performt sie tiefschürfende Gedichte, die sie in ein eigenwilliges Klangbett gießt. Das beweist bereits ihr Künstlername SOAK, ein Zusammenschluss aus ›Soul‹ und ›Folk‹ – und selbst diese Genre-Bezeichnungen geben ihren außergewöhnlichen Stil nur unzureichend wieder. Seit Veröffentlichung ihres Debütalbums ›Before We Forgot How To Dream‹ im Jahr 2015 erhielt sie nicht nur weltweit überwältigende Kritiken, sondern obendrein eine ganze Reihe an renommierten Preisen, darunter den Choice Music Award für das beste Album des Jahres, je einen Northern Irish Music Prize und einen European Border Breaker Award, sowie als eine der jüngsten Künstlerinnen überhaupt eine Nominierung für den Mercury Prize. Nach ausgiebigen Tourneen durch Europa kündigte die mittlerweile 22-Jährige mit der Anfang Oktober erschienenen Vorab-Single ›Everybody Loves You‹ die Veröffentlichung ihres zweiten Albums an, das für das Frühjahr 2019 erwartet wird. Im Mai kommt SOAK sodann für drei ihrer stets höchst nahbaren Konzerte nach Deutschland, mit Stationen in Hamburg, Berlin und Köln. Mehr lesen...

Nathan Ball

Singer-Songwriter Nathan Ball geht seine Musik ganz ungezwungen an. Sein natürliches, ruhiges Gemüt zieht sich nicht nur durch seine Musik, sondern strahlt sich auch auf seine Zuhörer aus. Nathan selbst befindet sich gerne in der Natur und lässt seine Umgebung maßgeblich in seine Songs mit einfließen. Doch momentan lebt er in London, wo ihm das chaotische und zugleich belebende Panorama der Stadt Inspiration bietet. Balls Arbeit basiert auf einer zweifachen Leidenschaft: Zum einen liebt er das klassische Songwriting von Künstlern wie Paul Simon oder Van Morrison, zum anderen hat er den starken Willen, klangliche Begrenzungen zu ignorieren und die seinen Sound immer mehr zu erweitern. So inspiriert ihn beispielsweise Left-field House, diese House-Variante, in der die prägenden 4/4-Schläge in rhythmische Viefalt aufgelöst werden: "Daraus ziehe ich die Emotionen, die ich in meine Stücke packe", sagt Ball, "diese Musik ist euphorisch, aber auch traurig, introvertiert und doch ausdrucksstark." Genauer kann oder will er es gar nicht fassen, er liebe diese dunklere Seite des Genres einfach. Da hört man sich lieber die Single an, die seinen Durchbruch bedeutete. "Right Place" ist warm und bewegend, aus der Tiefe geboren und sehr persönlich, und doch ist es ein präziser Track, dem man die genannten Einflüsse durchaus anhört. Dieses Jahr erschien nach einigen Singles die "Acoustic EP", für die Nathan Ball seine Stücke in reduzierter Version noch einmal neu aufgenommen hat, im Moment arbeitet er an seiner Debütplatte, und am 11. Dezember kommt der Brite nach Hamburg in die Prinzenbar. Mehr lesen...