9 Ergebnisse für tag: Experimental

PALAST

Palast – was für majestätischer Klang! Ein Bandname, über den allein man schon seitenweise philosophieren könnte. Die drei Berliner haben diesen Namen jedoch nicht nur wegen der durchaus entsprechenden Musik gewählt. Sie haben ihre ersten Songs im renommierten Funkhaus Berlin aufgenommen, das palastartige Züge aufweist. Die Inspiration dieses Baukomplexes, in dem bereits A-ha, Sting und viele andere große Künstler ihre Platten einspielten, hat eine entscheidende Wirkung auf die Musiker gehabt: ein Gefühl für Klang, Raum, Größe, Qualität, Hingabe und Experimentierfreude. Musikalisch könnte man Palast in den 80ern verorten, weil sie authentisch echte Synthesizer aus dieser Zeit verwenden. Echte E-Drums, echte Gitarren. Palast lieben es, auf diese herkömmliche Art elektronische Musik zu produzieren, "weil nicht zuletzt der Umgang mit diesem in die Jahre gekommen Equipment ständig neue Ideen provoziert", so Sänger und Kopf der Band, Sascha Pace. Diese sprudelten reichlich und manifestieren sich nun in einem Reigen Ohrwürmer wie den Hit-Kandidaten "Shut The Door", "Tell Me Why" oder "Strong", und natürlich auch der ersten Single "Mirror Mirror", Paces ganz persönlicher Hommage an die Fashion-Welt. Nach der Debüt-EP "Hush" im Herbst erscheint jetzt, nach weniger als 6 Monaten Bauzeit, der Longplayer "Palast" standesgemäß auf CD und Vinyl. Freunde von Hurts, Muse, A-ha, Kraftwerk, Depeche Mode oder auch 30Seconds To Mars, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Die Sucht kommt dann von ganz allein. Und wer eines der denkwürdigen Konzerte von Palast erleben will, kommt am 8. September in die Hamburger Prinzenbar. Mehr lesen...

DRAWING CIRCLES

DRAWING CIRCLES ist eine Ambient-Alternative-Band aus Deutschland (Bonn/Leipzig) und besteht seit 2011. Vincent Alex (Gesang), Sebastian Lesch (Gitarren, Gesang) und Aaron Skiba (Gitarren, Bass) veröffentlichten im März 2016 ihr Debütalbum SINISTER SHORES.
Die Kompositionen sind geprägt von einer dichten Atmosphäre, die dennoch zu keinem Zeitpunkt ihre musikalische Nacktheit verdeckt. Durchtränkt von flächigen Effekten, doch durchschnitten von präziser und filigraner Gitarrenarbeit – keine Note zu viel, aber auch keine Note zu wenig. Mit Einflüssen aus dem Post-Hardcore, Indie und Post-Rock formt DRAWING CIRCLES ein Klangbild zwischen der Fragilität von Daughter und der unmittelbaren Aggressivität von Brand New. Dabei verzichtet die Band gänzlich auf Schlagzeug oder Percussion. Statt die vermeintliche musikalische Lücke zu füllen, umarmt DRAWING CIRCLES diese Limitation und erkundet die Grenzen der über- schaubaren Instrumentierung auf seinem Debütalbum. Mehr lesen...

And Also The Trees present BROTHERS OF THE TREES

Knapp ein Jahr nach ihrem eindrucksvollen Konzert im Hamburger Knust kommt die einflussreiche britische Kultband And Also The Trees nun wieder zurück in die Hansestadt und präsentiert dieses Mal ein ganz besonderes Konzert in der Prinzenbar.
BROTHERS OF THE TREES ist ein Projekt der Brüder Justin (Gitarre) und Simon Jones (Gesang) von And Also The Trees, die in diesem Rahmen ein Set präsentieren, das sich zum Teil zwischen halbimprovisierten Gitarrenloops und gesprochenen poetischen Passagen bewegt und doch immer wieder in neuartige Versionen von Songs aus ihrer mehr als 35- jährigen Bandgeschichte mündet. In diesem Rahmen werden auch Songs aus unterschiedlichen Schaffensphasen der Band präsentiert, die nur selten live gespielt werden.
Die beiden BROTHERS OF THE TREES-Konzerte im letzten Jahr im Leipziger Schauspielhaus und dem Café de la Danse in Paris wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Jedes dieser Konzerte ist einzigartig, auch weil die Band es sich offenhält, ob weitere Musiker die BROTHERS OF THE TREES ergänzen. Die "Trees" auf ihren Kern reduziert, ein in jeder Hinsicht einzigartiges Erlebnis für Zuschauer und Band. Mehr lesen...

Public Service Broadcasting

Public Service Broadcasting sind schon eine kuriose Erscheinung: mit gestärktem Hemd, wahlweise mit Fliege oder Krawatte und der obligatorischen Nerd-, bzw. Hipster-Hornbrille stehen sie auf der Bühne, die mit alten TV-Geräten bestückt ist und über die Ausschnitte von alten, staatlichen Informations- und Propagandafilmen flimmern. Dazu fabrizieren die Briten mit Schlagzeug, Banjo, E-Gitarre und Electronics Instrumentalmusik. Die einzigen Stimmen, die das Publikum dazu hört, sind Samples von den im Hintergrund laufenden Filmen. So merkwürdig das alles klingt, so groß ist der Auftrag den Public Service Broadcasting sich selbst erteilt haben: die Lehren der Vergangenheit mithilfe der Musik der Zukunft zu vermitteln.In ihrem Heimatland England läuft diese Mission bereits mehr als erfolgreich: Ihr Debüt "Inform – Educate – Entertain" stieg dort auf bis auf Platz 21 der Charts, ihre Shows in London waren ausverkauft und keine geringeren als die Rolling Stones und New Order verpflichteten PSB als Support für einige ihrer UK-Shows.Im Frühjahr 2014 setzen sie ihre Mission live in Deutschland fort. Denn dann kommen J. Willgoose, Esq. und sein Kumpan Wrigglesworth für drei Shows nach Köln, Hamburg und Berlin. Mehr lesen...