36 Ergebnisse für tag: Electronic

Bergfilm

Bergfilm entstauben ein fast vergessenes Genre, um aus alpenglühender Filmdramatik und coolen Indie-Elektrogrooves fesselnde Vignetten zu basteln. Mit großen Gesten – und mindestens ebenso großer Stimme – präsentiert das Kölner Quartett seit dem Frühjahr 2013 souveräne, progressive und hüftschwingende Electro-Pop-Perlen. Die erste Tour führte die Band im Oktober 2013 unter anderem nach Nürnberg, Münster und Hamburg, Auftritte auf der Cologne Music Week, dem Fusion- und Open Source-Festival folgten. Ihre Live-Shows zeichnen sich durch den bewussten Verzicht auf Computer und Sampler aus und entwickeln dabei eine besondere organische Dynamik. Im Oktober 2014 erscheint die Debut-EP "Open Home" in limitierter Auflage auf Vinyl und als Online-Release. Mehr lesen...

Klangkarussell – verlegt ins Mojo

Aktuell gelingen KLANGKARUSSELL mit ihrem Debütalbum "Netzwerk" direkt der Sprung in die Top 10 der deutschen Albumcharts. Kein Wunder also, dass das Duo derzeit gefragt ist wie nie. Nach ihrer restlos ausverkauften Tour im Frühjahr, gastieren die beiden Österreicher am 10.11.2014 im Hamburger Docks. "Sonnentanz" hat KLANGKARUSSELL zu einem der weltweit angesagtesten Chill-House- Protagonisten gemacht und zugleich viele neue Künstler beeinflusst, die sich KLANGKARUSSELLs Emotionalität und Sound zum Vorbild nahmen. 2012 war das Jahr, in dem die gebürtigen Salzburger und heutigen Wiener Tobias Rieser und Adrian Held als KLANGKARUSSELL mit eben diesem Track der angestaubten House Music einen frischen Drive verpassten. Bisher schaffte es "Sonnentanz” auf 20 Mio. Video-Views, 50 Mio. Streams und 1,4 Mio. verkaufte Singles. Die Einigkeit der beiden und das richtige Gespür für ihre sehr eigenständige Soundästhetik waren bereits 2012 für den Erfolg von "Sonnentanz" verantwortlich und lassen sich nun auch auf ihrem Debütalbum "Netzwerk" intensiv erleben. Direkt nach Veröffentlichung schoss das Album zugleich in acht Ländern auf #1 der iTunes Charts, unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bereits im April dieses Jahres waren KLANGKARUSSELL für drei komplett ausverkaufte Konzerte in Deutschland und feuerten im Juni bei Rock am Ring ein fulminantes und exklusives Live-Set ab. Im November kommt das Duo samt Live-Band zurück nach Hamburg. Mehr lesen...

DENA

Das Treiben in den Strassen hat es DENA schon immer angetan: Als Neunjährige nahm Denitza Todorova, so steht’s in ihrem Reisepass, zusammen mit ihrer Schwester spontan ein paar Kiddie-Rap-Tracks auf, und eines dieser Stücke handelte z.B. von der Milchfrau, die jeden Tag in ihrer Nachbarschaft Halt machte. Rund zwei Jahrzehnte später, ein paar tausend Kilometer von ihrem Heimatland Bulgarien entfernt und nunmehr mit ihrem Debütalbum Flash in den Startlöchern haben DENAs Tracks inzwischen sehr viel mehr Druck (und noch viel mehr Bass) als jene ersten musikalischen Gehversuche auf Tape; eine Sache jedoch hat sich in den letzten 20 Jahren kein bisschen verändert: Ihre Musik spiegelt immer noch das wider, was in ihr vorgeht, was sie bewegt und was sie vor der Haustür und in ihrem direkten Umfeld erlebt. Auf Flash zeichnet sie ein Bild vom modernen (und z.T. ziemlich digitalen) Leben in der Metropole, aus der Hüfte geschossen, grobkörnig, eingängig, ohne Blatt vor dem Mund – und bringt dabei so viele Gefühls und Bass-Level zusammen, dass ihr aktueller Sound wie ein Prisma funktioniert: Sie bricht dasLicht (in den Strassenzügen), die Geräuschkulisse, die Anekdoten, die Gefühlszustände, kurzumalles, was sie umgibt und verschnürt es zu Songs, die auf unterschiedlichsten Ebenen funktionieren. Die im Süden Bulgariens geborene Boom-Pop-Senkrechtstarterin hat schon lange bevor ihr Album im Kasten war eindrucksvoll bewiesen, dass man sich auch dann über eine Million Views auf YouTube freuen kann, wenn man einfach mal über das Wetter (und Bling) redet: Ihr Netz-Smash "Cash, Diamond Rings, Swimming Pools", zugleich Titeltrack der später bei Kitsuné erschienenen EP, war schliesslich auch ein Statement über das Klima in Berlin: "Ja, das Leben in Berlin und Westeuropa ganz allgemein basiert zu einem Grossteil auf der Hoffnung auf den nächsten Sommer", meint Denitza, die 2005 nach Berlin kam, um Medientheorie und Visuelle Kommunikation zu studieren. "Alles wird da reinprojiziert, in dieses bessere Leben, diese besseren Zeiten, die der Sommer dann hoffentlich mit sich bringt." Als die View-Zahlen bei YouTube dann rasant in den Hunderttausenderbereich schnellten, wurde sie nicht nur von den grössten Medien – alles von Der Spiegel bis Dazed & Confused – abgefeiert, denn auch live sorgte sie inzwischen für Furore: z.B. beim SXSW-Festival 2013 oder im Vorprogramm von Acts wie Das Racist, Icona Pop und The Whitest Boy Alive (auf deren Alben sie zuvor schon als Gast ausgeholfen hatte).Während der Arbeit an Flash war ihr daher um so wichtiger, sich trotz der ganzen Aufmerksamkeit "weiterhin auf das zu konzentrieren, worum es eigentlich geht", sagt DENA, die nebenbei auch noch Model-Jobs (z.B. für Carhartt) übernahm. "Ich habe viel über Geduld gelernt in den letzten 12 Monaten. Und, dass das Schreiben von Songs weiterhin der Kern meiner Arbeit sein muss." Ihre mit reichlich Bass unterfütterten Beobachtungen und Party-Tracks mit Throwback-Faktor, die während dieser Monate entstanden sind, kehren immer wieder zur Kernfrage des Albums zurück, wie nämlich das Digitale Zeitalter das menschliche Miteinander verändert: "Spannend finde ich zum Beispiel, dass unsere Kapazitäten, was das Verarbeiten von Informationen angeht, anscheinend proportional zu den Speichermedien wachsen", meint sie. "Vollkommen verrückt, wie schnell wir uns an diese ganzen neuen Rhythmen gewöhnen! Einerseits entstehen so immer neue Möglichkeiten, kreativ zu sein und sich auszudrücken, aber das Zwischenmenschliche, die persönliche Kommunikation ist eben auch davon betroffen. Und was das Flash im Titel angeht, finde ich, dass der persönliche Austausch zwischen Menschen etwas weniger flashy sein könnte. Die Liebe zum Beispiel ist so ein Thema: Wenn dir jemand sagt, dass er dich liebt, kannst du doch nicht einfach weiter auf den Bildschirm starren. Oder glaubst du z.B., das Bild zu liken, das jemand von dem Satz ‘I Love You’ geschossen hat, bedeutet dasselbe wie die Antwort: ‘Ich liebe dich auch’? Um solche Fragen geht’s mir." Während die ausgelassenen Beats, deren Grundgerüst sie in der Regel mit MPC und Keyboard selbst bastelt, dafür sorgen, dass derartige Beobachtungen nie allzu ernst oder engstirnig klingen, verhandelt DENA auf Flash eine Reihe von Themen, die ihr am Herzen liegen (oder vor ihrer Haustür zu beobachten sind): Mal geht’s um Freundschaften – "sowohl digitale als auch analoge", ergänzt sie schnell –, um Vertrauen und Enttäuschung ("Games", "Total Ignore", "Front Row Girl"), dann wieder um Liebe mit Hindernissen ("Bad Timing") oder auch um Girl-Power, wie im Fall von "You Wish". Ihr Hang zur Sprache sei so oder so extrem ausgeprägt, und manche Zeilen fallen ihr laut eigener Aussage sogar zusammen mit der geeigneten Melodie ein: "Yeah, wenn die Worte erst mal da sind, dann weiss ich meistens auch schon, wie die Hook dazu klingen muss. Ich schreibe also alles auf, mache dann die Akkordfolge fertig und dann den Beat." An besagten Beats, die sie zu Anfang noch komplett im Alleingang programmierte – sie nennt sich seit 2009 DENA, "zunächst hatte aber Denitza noch häufig das Sagen, und den richtigen DENA-Sound gibt’s wohl eher seit Anfang 2011" –, hat sie für Flash mit ihrem Produzenten Jonas Verwijnen und dem Team der Kaiku Studios gearbeitet: "Jonas hat meine Beats gewissermassen auf den nächsten Level gebracht. Ich hab sie mir ausgedacht und dann hat er sie genommen und dafür gesorgt, dass sie einfach mal extrem viel ‘fetter’ klingen." "Überhaupt gibt’s auf dem Album nur eine ‘neue Version’, die anders klingt als die von mir ursprünglich geschriebene. Bei ‘Flash’ nämlich, dem Titelstück, hat mir mein guter Freund Erlend .ye irgendwann geraten, da noch eine Gitarre einzubauen und das Tempo etwas hochzuziehen." "Immer noch DIY, aber jetzt mit einem grandiosen Team im Rücken", wie sie sagt, kann DENA kaum abwarten, dass Flash nun endlich die "Studio-Isolationsblase" verlässt und auf den Strassen landet: "Ja, als alles im Kasten war, hat sich das wie die Abgabe der Master-Arbeit im Studium angefühlt", meint sie lachend. "Jetzt heisst es, live alles geben, weiter an meinen Texten, meinem Sound und meiner Vision arbeiten. So zumindest lautet der Masterplan. Die genaue Umsetzung ergibt sich dann eh aus der Situation heraus." Mehr lesen...

Booom

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Susanne Blech

Susanne Blech (Rhein-Ruhr), das sind zunächst Produzent Sebastian Johannes Maier sowie Texter und Sänger Timon Karl Kaleyta, die das musikalische Projekt 2004 mit Hilfe ihres einstigen Entdeckers Matthias Arfmann (Hamburg, Beginner) aus einem gelungenen Spaß heraus gründeten. Seit ihrem Debüt-Album DEUTSCHE RENAISSANCE - EIN KANON, das 2008 wie sein Nachfolger TRIUMPH DER MASCHINE (2012) bei Z-Muzic erschien, werden Susanne Blech als Band komplettiert durch die Zwillingsbrüder Jens und Kay Schilling sowie durch das MC- und Produzenten-Duo Sola Plexus, bestehend aus den Brüdern Jerome und Jobin Vazhayil. In einem Zeitraum von anderthalb Jahren mit knapp einhundert Live-Shows entstand parallel das dritte Studioalbum, das nun unter dem Titel WELT VERHINDERN im Mai 2014 bei CAT IN THE BOX Tonträger erscheint. Die LP umfasst 13 brandneue Songs plus Bonus-Tracks und beinhaltet Kooperationen mit SNAP!-Legende MC TURBO B, Johannes Rögner von Frittenbude und dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre. Ab Mai diesen Jahres werden Susanne Blech ihr neues Album live in ganz Deutschland präsentieren. Ende Mai ist die Band dann in Hamburg zu Gast, wo sie am 31. des Monats in der Prinzenbar auftreten wird. Präsentiert wird die Tour von Fast Forward Magazine, Intro, Tonspion, Ulmen.tv und Kulturnews. Mehr lesen...