15 Ergebnisse für tag: Blues

Colter Wall

Hallo zusammen,leider muss der Termin von Colter Wall aus unvorhergesehenen Umständen abgesagt werden. Tickets behalten ihre Gültigkeit. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest, ist aber in Planung. Mehr lesen...

Rag’n’Bone Man

Der wirklich einzigartige, in vielen prächtigen Farben strahlende Sound von Rag'n'Bone Man ist ein Ergebnis seiner fast 15 Jahre währenden Suche nach seiner eigenen Stimme. Von den Blues-Platten des Vaters über seine Zeit bei einer Drum'n'Bass-Crew, seinen Erfahrungen als MC auf Open Mic- Nächten, seiner Liebe zu altem Funk und Soul, bis hin zu den magisch schwerelosen, stets enorm dringlich intonierten Songs der Gegenwart: Der überragend talentierte Rory Graham legte einen weiten Weg zurück, um zu diesem Ausnahme-Sänger zu werden, als der er sich nun darstellt. Nach drei EPs, die noch ein wunderbares Abbild für seine stilistische Suche waren, erschien im Juli mit "Human" die erste Single seines für 2017 angekündigten Debütalbums, die europaweit gefeiert wurde wie die Heilsbringung eines neuen Messias – und sich hoch in vielen Charts platzierte: Sie stieg bis an die Spitze der deutschen, österreichischen, schweizerischen und belgischen Charts, in die Top Ten in Frankreich und die Top 30 vieler weiterer Länder. Neben den drei ausverkauften Deutschland-Konzerten Anfang Dezember kommt Rag'n'Bone Man mitsamt Liveband zwischen dem 4. und 13. April 2017 für drei Konzerte in Berlin, Hamburg und Leipzig erneut nach Deutschland.
Es gibt heutzutage zahlreiche Musiker, die sich die Fingerglieder tätowieren lassen. Häufig stehen dort dann Worte wie "Love", "Hate" oder "Fear". Auf Rory Grahams Fingern hingegen prangen die Worte "Soul" und "Funk", und dies aus gutem Grund: Der bärtige Hüne, ein Bär von Mann aus Uckfield unweit des Seebads Brighton, fand die Wurzeln für seinen aufregenden, hochdichten Sound in den Musikgenres der Sechzigerjahre. Und weit davor, denn auch traditioneller Blues und sogar Gospel spielen eine bedeutende Rolle für die Songs, die der vielseitig talentierte Songwriter nun vorstellt.
Zwar wuchs Graham mit den alten Blues- und Soul-Platten des ebenfalls musizierenden Vaters auf. Und doch war es für ihn ein weiter Weg, um zu erkennen, dass in diesen archaischen Genres auch sein eigenes Zuhause liegt. Ein Weg, der viele Umwege nahm, ihm aber auch eine Vielzahl an Erfahrungen einbrachte, die ihm nun zugutekommen. Mit 15 war er Teil einer Drum'n'Bass-Crew und gab sich den Namen Rag'N'Bonez, erste lokale Erfolge feierte er als Rap-MC bei Open Mic-Nächten in Brighton. Im Rahmen dieser Abende traf er auf zwei gleichgesinnte Performer, Gizmo und DJ Direct, mit denen er die Gruppe The Rum Commitee gründete. Das Trio veröffentlichte ein selbst produziertes Album auf seiner Bandcamp-Seite und brachte es zu einigem Erfolg als Support von Hip-Hop-Legenden wie Pharoahe Monch und KRS-One. Bis zu diesem Zeitpunkt war Graham fest davon überzeugt, dass seine musikalische Basis im Rapping zwischen Jungle, Hip-Hop und Trap liegt.
Bis sein Vater ihn im Alter von 19 Jahren dazu überredete, es in einem Blues-Club bei einer Jamsession einmal mit dem Singen zu probieren. Von seinem spontanen Auftritt dort zeigten sich alle überwältigt – nicht zuletzt er selbst. Um diese neu entdeckte Ausdrucksform zu vertiefen, nahm er die EP "Bluestown" im Alleingang auf und begann mit akustischen Soloshows, unter anderem im Vorprogramm von Joan Armatrading. Als er kurz darauf mit dem Produzenten Mark Crew zusammentraf, fand Graham, der sich nun Rag'n'Bone Man nannte, seine endgültige Bestimmung: Es war das Vermählen der großen Traditionen, mit denen er aufgewachsen war, mit seinen eigenen Erfahrungen mit postmodernen Beats und einem zeitlos grandiosen, akustischen Songwriting.
Nach der weithin beachteten und hochgelobten EP "Wolves", die noch starke Hip-Hop-Einflüsse zeigte, entstand zunächst eine sehr reduziert akustische, weitere EP mit dem Titel "Disfigured". Beide EPs zusammengenommen zeigen, wo Rag'n'Bone Man nun steht: Zwischen allen stilistischen Stühlen, ganz auf sich selbst fokussiert, ausgestattet mit hochgradig emotionalen, berührenden Songs. Entsprechend groß sind die Erwartungen an sein im kommenden Jahr erscheinendes Debütalbum als Künstler zwischen großer Tradition und mutiger Erneuerung. Mehr lesen...

Fil Bo Riva

FIL BO RIVA. Drei Worte, drei Städte. Rom, Dublin und Berlin. Der 24-jährige Italiener wuchs in Rom auf und verbrachte seine Jugend in Irland. Sein erster Song war eine Hommage an Pete Doherty und nachdem er Berlin zum ersten Mal besuchte, zog es ihn 2012 in die Hauptstadt. FIL BO RIVA ist nicht nur ein Typ mit einer Gitarre. Seine Stimme verfolgt jeden, der diesen wie vom Röhrenverstärker bearbeiteten Sound des jungen Songwriters hört – er verbindet melancholische Songs mit extremer Dynamik. Seine Musik schwebt zwischen Folk und Soul; das Ergebnis einer genial-verdrehten Seele und eines im Takt pochenden, liebenden Herzens. Im Januar 2017 ist er auf erster "If You’re Right, It’s Alright" Tour in deutschen Städten unterwegs.
Nachdem er im Winter 2014 die Universität auf Eis legte, um sich voll auf die Musik zu konzentrieren, spielte Straßenmusik eine große Rolle in der Entwicklung seines Stils. In dieser Zeit der musikalischen Überdosis traf er den Gitarristen Felix A. Remm und den Produzenten Robert Stephenson (Mighty Oaks). Die beiden wurden zu zwei wichtigen Figuren in seiner weiteren Entwicklung vom Solo Künstler zu einer Zusammenarbeit von Gleichgesinnten. Es sind raue, starke Songs, die durch ihre Eindringlichkeit und vielschichtige Feinheiten überzeugen. Im September 2016 ist seine erste EP "If You’re Right, It’s Alright" über [PIAS] veröffentlicht worden.
Seit seiner Entstehung 2015 hatte FIL BO RIVA als Support für Künstler wie Matt Corby, Aurora, Joan As Police Woman, Lola Marsh, Faber und AnnenMayKantereit die Möglichkeit, seine Musik vor größerem Publikum zu präsentieren. Außerdem war er auf vielen Festivals wie dem Maifeld Derby, der Fusion, dem Dockville Festival und dem Reeperbahn Festival vertreten. FIL BO RIVA ist die Flucht aus der rationalen Realität in die Welt der Sinne. Schwarz und Weiß verwandelt sich in Farben, Farben vermischen sich zu Gefühlen und Gefühle transponieren zu Musik. #BANGBANG Mehr lesen...

Sturgill Simpson

Es geht ein Ruck durch die amerikanische Country-Szene. STURGILL SIMPSON sorgt mit seinen unkonventionellen und erfrischenden Klängen für Aufsehen und fegt mit frischem Wind durch das traditionelle Genre. Am 18. Januar 2016 kommt der Künstler nach Hamburg in die Prinzenbar.Mitte 2014 veröffentlichte STURGILL SIMPSON sein zweites Album "Metamodern Sounds In Country Music". Entgegengesetzt der herkömmlichen Inspirationsquellen nahm er die Ideen für seine Songs aus alten und neuen christlichen Texten, Abhandlungen zur aktuellen Quantenphysik und Stringtheorie sowie Literatur zur Philosophie und Astronomie.STURGILL SIMPSON verbindet oftmals Classic Country, Bluegrass und Rock mit elektronischen Einflüssen um Klanglandschaften zu schaffen. Für elektronische Musik hegt er, nach eigener Aussage, "einen kleinen Fetisch". Kürzlich wurde er in Nashville für sein Album mit dem renommierten Americana Preis zum "Besten Künstler des Jahres" ausgezeichnet.Seine Originalität verschaffte STURGILL SIMPSON große Aufmerksamkeit in den USA und verhalf ihm zu Auftritten auf legendären Festivals wie dem Coachella, Bonnaroo oder Lollapalooza.Der Rolling Stone nannte den Auftritt von STURGILL SIMPSON: "[…] überwältigend und mitreißend!" Das deutsche Publikum darf sich somit auf ausgelassene Konzerte des Country-Musikers im nächsten Jahr freuen. Mehr lesen...

Heartless Bastards

Seit sich Heartless Barstards 2002 gegründet haben, hat sich die Band als großartiger Live-Act einen Namen gemacht. Der bandeigene Stilmix aus 70’s Blues, Folk, Glam- und Gitarren-Rock, getoppt von der hypnotischen Stimme von Sängerin Erika Wennerstrom kreiert immer wieder deren einzigartigen und einhüllenden Sound. Wen verwundert es da, dass auf Tournee gehen eine der Lieblingsbeschäftigungen der Band ist.Mit ihrem fünften Album "Restless Ones" (VÖ: Juni 2015/Partisan Records) - produziert vom Grammy-Award Gewinner John Congleton (St. Vincent, Angel Olsen, Swans u.a.) - erzeugen sie außergewöhnliche wechselnde Stimmungen in ihrer Musik. "We took a lot of chances,” erzählt Wennerstrom, "taking the sounds in different directions in order to grow. I don’t ever want to make the same album twice.”Zur Zeit lebt und arbeitet die Band in Austin, Texas. Zwischen der Sängerin und Mark Nathan an der Gitarre, Jesse Ebhaugh am Bass und Dave Colvin am Schlagzeug hat es schon zum letzten Album offenbar gewaltig gefunkt, denn "Arrows” (VÖ: 2012/Partisan Records) war laut Frontröhre Wennerstrom die stärkste Platte, die sie seither rausgebracht hatten. Bei "Restless Ones" packt uns wieder ihre Leidenschaft - hypnotisiert von der gewaltigen Kraft und dem Soul dieser eindrucksvollen Band.Im Dezember sind die Heartless Bastards mit ihrem aktuellen Album für zwei Konzerte in Deutschland. Mehr lesen...