68 Ergebnisse für tag: Alternative

Leroy Jönsson & Band

Mit ‚Garden of Occasion‘ veröffentlichen Leroy Jönsson und seine Band am 29.02.2020 ihr viertes Studioalbum. Der rockige Indie-Folk des Albums ist vielseitig wie die Band selbst. Bunt und manchmal komplex, oft aber auch einfach ganz gerade heraus. Was den Hörer jedoch immer erwartet, sind bildhafte Texte. Der Band ist ein gewisser Hang zur Metaphorik nicht abzusprechen.Beobachtet man die vier Musiker um Frontmann Leroy Jönsson, so merkt man, dass sie eine gewachsene Einheit sind. Man entdeckt Spielfreudigkeit und Virtuosität, eine große Freude am Performen und die feine Originalität, alles zu einem stimmigen großen Ganzen zu formen.Eine besondere Rolle spielt dabei die Besetzung der Band. Neben klassischen Instrumenten im Indie-Folk wie Gitarre, Schlagzeug und mehrstimmigen Gesängen stehen Klavier und Trompete im Vordergrund. Dabei werden Genreklischees überwunden und traditionelle Spielweisen neu interpretiert. Jeder der vier Musiker hat seinen persönlichen musikalischen Background in die Produktion des Albums mit eingebracht. Dabei versteht es die Band, diese verschiedenen Einflüsse neu zu kombinieren und eine beeindruckende Klanglandschaft auf die Bühne zu bringen. Mehr lesen...

Das Lumpenpack

"Die Zukunft wird groß" hieß es 2017 von und für das Lumpenpack - über 50 ausverkaufte Konzerte später folgt nun "Eine herbe Enttäuschung", das neue Album zur gleichnamigen Tour der Zwei-Mann-Band. Enttäuschung, die passiv-aggressive Wut des Millenials, das Gefühl gewordene First World Problem, als Leitmotiv eines Konzerts? Natürlich. Denn man ist doch permanent enttäuscht, wenn man es so leicht hat, aber es gerne noch leichter hätte. Und diese Enttäuschung bietet, aus ironischer Distanz betrachtet, genügend Angriffsfläche für Witze. Jonas Meyer und Max Kennel haben in den letzten anderthalb Jahren bewiesen, dass eine Gitarre und zwei Stimmen ausreichen, um Konzertfeeling entstehen zu lassen. Trotz inzwischen großer Hallen bleibt es doch sehr intim. Moderationen und Stand-Ups im Wechsel mit humorvollen Popsongs und das Publikum merkt, dass die beiden Endzwanziger es ernst meinen, wenn sie sagen, dass sie einfach zwei Jungs sind, die den Leuten Lieder vorspielen wollen. Ausreichend Fallhöhe, um herb zu enttäuschen. Mehr lesen...

THE DIVINE COMEDY

Seit drei Jahrzenten gelingt es der irischen Formation The Divine Comedy, um das einzig konstante Mitglied Neil Hannon, eine ganz eigene musikalische Welt zu kreieren: Zwischen britischem Edelpop, Kammermusik, Chanson, zaghaftem Rock und einem intensiven Bezug zu Lyrik, Prosa und Filmen. Lange eher ein Kritikerliebling, hat sich die Formation seit ihrer Gründung 1989 zu einer der bedeutendsten kunstsinnigen Bands Großbritanniens entwickelt. Mit "Office Politics", dem ersten Doppel-Album in ihrer Geschichte, reüssieren The Divine Comedy am 7. Juni. Auf ihrer anschließenden Europa-Tournee wird die Band zwischen dem 23. und 25. Oktober auch für drei Konzerte in Berlin, Hamburg und Köln in Deutschland Halt machen. Mehr lesen...

The Rasmus

Im vergangenen Jahr haben The Rasmus auf einer gefeierten, zweiteiligen Tour ihre jüngste Platte "Dark Matter" live vorgestellt. Dabei hat die Band rund um den charismatischen Sänger und Frontmann Lauri Ylönen bewiesen, dass sie auch nach einem gemeinsamen knappen Viertel-jahrhundert immer noch zu den Größten des europäischen Indie-Rock gehört. Jetzt haben die Finnen beschlossen, ausnahmsweise mal nicht in die Zukunft zu schauen, sondern ganz nostalgisch auf die Vergangenheit zurückzublicken: 15 Jahre ist es nun her, seit der Band mit dem Album "Dead Letters" der internationale Durchbruch gelang. Damals hatte The Rasmus bereits vier Longplayer veröffentlicht, in ihrer Heimat gleich mehrfach Platin dafür eingeheimst und ausverkaufte Arena-Touren gespielt, obwohl die Mitglieder grade mal 21 Jahre alt waren. Dann aber folgte der Meilenstein. Das fünfte Werk, auf dem laut dessen Titel jeder Song wie ein Brief ist, der nie zugestellt werden konnte, machte sie zu internationalen Stars. Insbesondere die erste Single-Auskopplung "In The Shadows" war ein Welthit, der die Karriere rund um den Globus befeuerte wie eine Rakete. Nummer eins in Deutschland für Single wie Album, hagelte es überall Gold- und Platin-Auszeichnungen. Zum 15-jährigen Jubiläum von "Dead Letters" haben sich The Rasmus etwas Besonderes ausgedacht: Das Quartett geht mit der Platte auf ausgedehnte Europa-Tour und spielt die dabei jeden Abend von vorne bis hinten durch (und bei 40 Minuten Laufzeit vielleicht ja auch noch den einen oder anderen weiteren Hit dazu). Ylönen freut sich schon auf dieses Ereignis: "Das ist ohne Zweifel die wichtigste Platte in der Geschichte von The Rasmus. Wir waren damals schon zehn Jahre gemeinsam aktiv und auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Wir waren selbstbewusst und neugierig und haben unsere Zukunft einfach selbst in die Hand genommen. Das wollen wir feiern." Tatsächlich birgt sogar "Dead Letters" noch einige Überraschungen und Herausforderungen für die Band: Einige Songs feiern bei der Tour ihre Live-Premiere, denn sie haben es noch nie ins Konzert-Repertoire geschafft und werden im Herbst erstmals live gespielt. Mehr lesen...

Friedberg

Die Idee der österreichischen Sängerin und Songwriterin Anna Friedberg, die von Lenny Kravitz entdeckt und mit auf Europatournee genommen wurde, brachte zwei Gold verkaufte Soloalben über Universal Music in ihrer Heimat Österreich sowie Deutschland und Italien hervor. Frustriert von der großen Labelbürokratie zog Anna prompt nach Berlin und lernte auf einem durch die Beat-Poesie beeinflussten Roadtrip durch Kalifornien Joshua Tree kennen und lieben. Daraufhin ließ sie sich dort nieder, um Gedichte und Songs in Einsamkeit zu schreiben. Inspiriert von der Session in Joshua Tree zog Anna nach London, wo sie sich mit einer Gruppe von extrem talentierten Musikerinnen zusammenschloss - Anna erklärt: " Wir beschlossen, bei einer Open Mic Night in London auf die Bühne zu gehen und bekamen eine tolle Reaktion von der Menge, sodass für uns klar war, dass wir als Band zusammenhalten und von dort aus weitermachen sollten. FRIEDBERG war geboren". Live kann man sich davon am 25. September in der Hamburger Prinzenbar überzeugen. Mehr lesen...