45 Ergebnisse für tag: Alternative Rock

CAGE THE ELEPHANT

Am 19. April erschien mit "Social Cues" das mittlerweile fünfte Studioalbum von Cage The Elephant. Nachdem die US-Amerikaner aus Kentucky im Juni für eine exklusive Show in Berlin waren, verkünden sie jetzt neue Live-Termine im kommenden Jahr. Zu erleben gibt's die Grammygewinner Ende Februar Als Support haben sie SWMRS aus Kalifornien dabei – feinster Punk Rock, gegründet 2004 als Schulband von Joey Armstrong, Sohn des Green Day-Frontmanns. Mehr lesen...

Catfish And The Bottlemen

Catfish And The Bottlemen Anfang 2020 endlich für drei Termine in Deutschland Ihren Wiedererkennungswert verdanken die Waliser Catfish And The Bottlemen ihrem charmanten britischen Indie-Rock mit lauten Gitarren und einer enormen Explosivität. Was mit dem Covern von Beatles-Klassikern begann, führte sehr bald zu den ersten eigenen Erfolgen. Die Breakthrough-Band von 2014 erhielt für ihr Debüt "The Balcony" umgehend Platin, ihre Single "Kathleen" kührte MTV zu den "hottest tracks". Auch das zweite Album "Ride" überzeugte Kritiker und Fans gleichermaßen und glänzte mit Gold. Ausverkaufte Touren und millionenfache Verkäufe folgten. 2018 sahen Catfish And The Bottlemen annähernd eine Viertel Millionen Briten live spielen. 2019 stand die Band um Sänger Van McCann vor dem Anfang eines neuen Kapitels mit der Veröffentlichung ihres dritten Langspielers "The Balance", das sie in diesem Frühjahr bei einer exklusiven und restlos ausverkauften Show im Berliner Huxley's vorstellten. Die vier Kumpels tourten im Sommer ausgiebig durch die Festivalsaison, hatten Auftritte in den USA, Japan, Südamerika, Australien und spielten in Europa auf legendären Größen wie dem Roskilde Festival. Seit ihrer Gründung ist eine Dekade vergangen, mittlerweile ist die immer noch junge Band beinahe ununterbrochen auf Tour. Ihre Rastlosigkeit trifft auf den hungrigen Wunsch ihrer Fans nach dem Live-Erlebnis und befruchtet sich gegenseitig. In einer Zeit politischer Unruhen finden ihre Fans dort das befreiende Gefühl der Gemeinschaft. Catfish And The Bottlemen suchen nicht den roten Teppich, aber den Austausch mit ihren Fans. Ihre Unabhängigkeit ist für sie ein hohes Gut, nicht umsonst standen sie trotz zehnjährigen Bandbestehens länger nicht unter Vertrag als sie es mittlerweile tun. Ihre Wildheit überträgt sich live. Nach zahlreichen Auftritten haben sie von ihrer Energie noch lange nichts eingebüßt und kommen nun endlich für drei exklusive Termine nach Deutschland. Mehr lesen...

Melanie Martinez

Mit der Veröffentlichung von ›Cry Baby ‹ hat sich für die junge US-Sängerin Melanie Martinez alles verändert: Über zwei Milliarden Streams, mehrere Platin- und Goldauszeichnungen und eine unvergessliche Welttournee waren das Ergebnis. Am 6. September folgt der langerwartete Nachfolger ›K-12‹, zu dem Martinez sogar einen Film geschrieben, inszeniert und in der Hauptrolle mitgewirkt hat. Mitte Dezember wird sie ihre neuen Songs bei einem Exklusivkonzert im Hamburger Docks vorstellen. Mehr lesen...

Muff Potter

Wüsste man es nicht besser - und stünden diese Sätze in einem Buch, so einem, wo ein sprachbegabter Musiker aufregende Momente seiner Biografie zur Vorlage furioser Fiktion nimmt, und dann mit Gedanken und Figuren herrlich fliegen geht, so jemand vielleicht wie der weithin gefeierte Selfmade-Romancier Thorsten Nagelschmdt aka Nagel – hätte man den folgenden Satz im vergangenen Jahr zweifellos für reine Fantasie gehalten, denn nichts schien absurder: Muff Potter kehrten zurück auf die Konzertbühnen! Tatsächlich und in Farbe und Fleisch und Blut! Und das gleich für sieben Konzerte deutschlandweit, die nach nur wenigen Minuten restlos ausverkauft waren. Nach fast einem Jahrzehnt konsequenter Stille, mit den Original-Protagonisten, mit der Wut von damals und all diesen Songs, die sehr vielen sehr guten Menschen im Deutschland des Neumillenniums zum Ausdruck der eigenen Widersprüchlichkeit und Fehlerhaftigkeit wurden. Es wurden sieben Abende, die keiner der Anwesenden vergessen wird, denn sofort war sie wieder da, diese Energie, diese Dringlichkeit und Unmittelbarkeit – und niemand, der das erlebt hat, konnte glauben, wie lange es irgendwie doch weiter ging mit dem Leben und ohne Muff Potter. Nachdem die Band zusätzlich zu diesen Clubkonzerten in diesem Sommer eine Handvoll Festivalshows gespielt hat, kehren sie nun im November aufgrund der großen Nachfrage und noch größeren Fanliebe noch ein weiteres Mal in die deutschen Clubs zurück. Und man fragt sich letztlich nur eins: Werden diese Tickets noch schneller weggehen als jene der ersten Tour? Aller Voraussicht nach schon. Die sieben Alben und zahllosen EPs und Singles, die Muff Potter zwischen 1996 und 2009 veröffentlichten, gerieten weit über die Szene hinaus zu wahren Manifesten einer textlich wie kompositorisch selten klugen Punk-Dringlichkeit, zu scharfzügigen, entlarvenden, aber auch selbstgeißelnd introspektiven Sturmböen der Wahrhaftigkeit. Anfangs ebenso stark vom Geist des frühen Politpunks Marke Slime, ...But Alive oder EA80 geprägt wie vom krachenden und bisweilen scheppernden Alternative-Rock zwischen Dinosaur Jr., Hüsker Dü oder Fugazi, entwickelten sich Muff Potter unter der Ägide ihres Sängers, Gitarristen und Texters Thorsten Nagelschmidt zu wahren Meinungsführern der deutschen Subkultur und geradezu literarischen Meistern der feinen Beobachtung. Nicht nur textlich, auch klanglich und ästhetisch: Beginnend mit dem dritten Album "Bordsteinkantengeschichten" verließ das Quartett, das sich schon 1993 in Rheine aus den Resten verschiedener Bands gegründet hatte, immer mehr mit freudvollem Vorsatz die angestammten Punk-Wurzeln, spielte auf jedem weiteren Album mit neuen, zusätzlichen Instrumenten, Intensitäten und Inspirationen und schuf damit einen unverkennbaren Muff Potter-Sound. Mehr lesen...

Emil Bulls – X-Mas Bash Tour 2019

Emil Bulls und der X-Mas Bash: Das ist ein Pärchen, das inzwischen zusammengehört wie Nitro und Glyzerin. Allwinterlich rund um die Weihnachtsfeiertage begehen die Jungs um Christ von Freydorf eine wenig stille und dafür umso heißere Nacht. Lange Traditionen soll man aber regelmäßig hinterfragen, und starteten die Münchner im vergangenen Jahr einen Testballon und feierten ihren Abriss sowohl in ihrer Heimatstadt als auch in Hamburg, und nach dem sensationellen Erfolg und der enormen Nachfrage geht der X-Mas Bash 2019 auf Tour. Sechs Stationen in Deutschland werden dann zum Emil-Bulls-Revier und im Gepäck haben die Jungs das im Mai erscheinende Album "Mixtape". Seit knapp zweieinhalb Dekaden behauptet sich die Band erfolgreich im harten Musikgeschäft und ist dabei immer konsequent ihren Weg gegangen. Ohne sich irgendwelchen schnelllebigen Trends anzubiedern, hat die Truppe ihren sofort wiedererkennbaren Signature-Sound immer weiter verfeinert und sich in den vergangenen Jahren den Status einer der eigenständigsten, beliebtesten und erfolgreichsten Formationen innerhalb der Metal-Szene erarbeitet – auch weit über irgendwelche stilistischen Tellerränder hinaus. Mit ihrem kommenden Platte beweisen sich Emil Bulls erneut als eine der wandlungsfähigsten und im positiven Sinne unberechenbarsten Bands ihres Genres: Auf der Cover-Sammlung "Mixtape" hat das Quintett seine ganz persönlichen Lieblingssongs aus Rock und Pop einer metallischen Frischzellenkur unterzogen und zu nackenbrechenden Heavy-Versionen umgebaut. Dabei schreckt die Combo nicht im Geringsten vor fachfremden Genres zurück und hat neben Songs von Billy Idol oder den Pixies auch Cover von Eminem feat. Ed Sheeran ("River"), Bruno Mars ("Grenade") und – als absolutes Gimmick sozusagen – "Survivor" von Destiny’s Child auf Metal gebürstet. Aber im Grunde geht es im Winter gar nicht so sehr darum, was Emil Bulls spielen. Der X-Mas Bash ist der beste Grund, sich auf die Vorweihnachtszeit zu freuen, mit Freunden und der Emil-Bulls-Familie einen grandiosen, denkwürdigen Abend zu haben und damit das Konzertjahr mit einer der besten Live-Bands zu beenden Mehr lesen...