Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

« Zurück

Rag’n’Bone Man

26.00 €

Details

Datum:
Mi 12.04.17
Status
ausverkauft
Einlass
19:00 Uhr
Beginn
20:00 Uhr
Preis Vorverkauf
26.00 € inkl. VVK Geb.
Social Media
Link
Kategorie:
, , ,
Schlagwörter
, , , ,

Veranstalter

Organizer
Telefon:
orga phone
E-Mail:
orga mail
Website:
orga website

Weitere Angaben

Einlass
19:00
VVK
1
Status
ausverkauft
Social Media
https://www.facebook.com/ragnbonemanuk/
VVKpreis
26.00

Veranstaltungsort

Docks
Spielbudenplatz 19
Hamburg,Hamburg20359Deutschland
+ Google Karte

httpv://www.youtube.com/watch?v=user/theragnboneman

Der wirklich einzigartige, in vielen prächtigen Farben strahlende Sound von Rag’n’Bone Man ist ein
Ergebnis seiner fast 15 Jahre währenden Suche nach seiner eigenen Stimme. Von den Blues-Platten
des Vaters über seine Zeit bei einer Drum’n’Bass-Crew, seinen Erfahrungen als MC auf Open Mic-
Nächten, seiner Liebe zu altem Funk und Soul, bis hin zu den magisch schwerelosen, stets enorm
dringlich intonierten Songs der Gegenwart: Der überragend talentierte Rory Graham legte einen
weiten Weg zurück, um zu diesem Ausnahme-Sänger zu werden, als der er sich nun darstellt. Nach
drei EPs, die noch ein wunderbares Abbild für seine stilistische Suche waren, erschien im Juli mit
„Human“ die erste Single seines für 2017 angekündigten Debütalbums, die europaweit gefeiert
wurde wie die Heilsbringung eines neuen Messias – und sich hoch in vielen Charts platzierte: Sie
stieg bis an die Spitze der deutschen, österreichischen, schweizerischen und belgischen Charts, in
die Top Ten in Frankreich und die Top 30 vieler weiterer Länder. Neben den drei ausverkauften
Deutschland-Konzerten Anfang Dezember kommt Rag’n’Bone Man mitsamt Liveband zwischen
dem 4. und 13. April 2017 für drei Konzerte in Berlin, Hamburg und Leipzig erneut nach Deutschland.
Es gibt heutzutage zahlreiche Musiker, die sich die Fingerglieder tätowieren lassen. Häufig stehen
dort dann Worte wie „Love“, „Hate“ oder „Fear“. Auf Rory Grahams Fingern hingegen prangen die
Worte „Soul“ und „Funk“, und dies aus gutem Grund: Der bärtige Hüne, ein Bär von Mann aus
Uckfield unweit des Seebads Brighton, fand die Wurzeln für seinen aufregenden, hochdichten Sound
in den Musikgenres der Sechzigerjahre. Und weit davor, denn auch traditioneller Blues und sogar
Gospel spielen eine bedeutende Rolle für die Songs, die der vielseitig talentierte Songwriter nun
vorstellt.
Zwar wuchs Graham mit den alten Blues- und Soul-Platten des ebenfalls musizierenden Vaters auf.
Und doch war es für ihn ein weiter Weg, um zu erkennen, dass in diesen archaischen Genres auch
sein eigenes Zuhause liegt. Ein Weg, der viele Umwege nahm, ihm aber auch eine Vielzahl an
Erfahrungen einbrachte, die ihm nun zugutekommen. Mit 15 war er Teil einer Drum’n’Bass-Crew und
gab sich den Namen Rag’N’Bonez, erste lokale Erfolge feierte er als Rap-MC bei Open Mic-Nächten
in Brighton. Im Rahmen dieser Abende traf er auf zwei gleichgesinnte Performer, Gizmo und DJ
Direct, mit denen er die Gruppe The Rum Commitee gründete. Das Trio veröffentlichte ein selbst
produziertes Album auf seiner Bandcamp-Seite und brachte es zu einigem Erfolg als Support von
Hip-Hop-Legenden wie Pharoahe Monch und KRS-One. Bis zu diesem Zeitpunkt war Graham fest
davon überzeugt, dass seine musikalische Basis im Rapping zwischen Jungle, Hip-Hop und Trap
liegt.
Bis sein Vater ihn im Alter von 19 Jahren dazu überredete, es in einem Blues-Club bei einer
Jamsession einmal mit dem Singen zu probieren. Von seinem spontanen Auftritt dort zeigten sich
alle überwältigt – nicht zuletzt er selbst. Um diese neu entdeckte Ausdrucksform zu vertiefen,
nahm er die EP „Bluestown“ im Alleingang auf und begann mit akustischen Soloshows, unter
anderem im Vorprogramm von Joan Armatrading. Als er kurz darauf mit dem Produzenten Mark
Crew zusammentraf, fand Graham, der sich nun Rag’n’Bone Man nannte, seine endgültige
Bestimmung: Es war das Vermählen der großen Traditionen, mit denen er aufgewachsen war, mit
seinen eigenen Erfahrungen mit postmodernen Beats und einem zeitlos grandiosen, akustischen
Songwriting.
Nach der weithin beachteten und hochgelobten EP „Wolves“, die noch starke Hip-Hop-Einflüsse
zeigte, entstand zunächst eine sehr reduziert akustische, weitere EP mit dem Titel „Disfigured“.
Beide EPs zusammengenommen zeigen, wo Rag’n’Bone Man nun steht: Zwischen allen stilistischen
Stühlen, ganz auf sich selbst fokussiert, ausgestattet mit hochgradig emotionalen, berührenden Songs. Entsprechend groß sind die Erwartungen an sein im kommenden Jahr erscheinendes
Debütalbum als Künstler zwischen großer Tradition und mutiger Erneuerung.

Veranstalter: Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH