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Fink

38.45 €

Details

Datum:
Mo 27.11.17
Einlass
19:00 Uhr
Beginn
20:00 Uhr
Preis Vorverkauf
38.45 € inkl. VVK Geb.
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VVKpreis
38.45

Veranstaltungsort

Docks
Spielbudenplatz 19
Hamburg,Hamburg20359Deutschland
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„Bei einem Leben in der Musik geht es um kleine Siege: die erste Platte, das erste ausverkaufte Konzert, die erste Tour mit Tourbus… wenn du all diese kleinen Herausforderungen überstehst, kommen immer neue Maßstäbe hinzu.” Fink

Resurgam – übersetzt aus dem Lateinischen bedeutet das „Ich werde auferstehen” – ist das brandneue Album von Fink: in UK geboren und in Berlin zuhause, ist Singer-Songwriter/ Musiker Fin Greenall die Basis der Band, zu der sich Tim Thornton an Schlagzeug und Gitarre und Guy Whittaker am Bass gesellen. Der Titel ist der lateinischen Inschrift eines Gemäldes in einer Kapelle in Greenalls Heimat Cornwall entlehnt. Die Tönung darauf verkörpert die unbändige Stimmung dieser jüngsten Tracks von Fink. Aufgenommen mit Produzenten-Legende Flood (PJ Harvey, U2, Foals, Warpaint, The Killers) in seinen Assault & Battery Studios in London, repräsentiert Resurgam einen weiteren entscheidenden Fixpunkt für die Truppe, die schon immer bekannt war für ihre kühne musikalische Bandbreite, ihre internationale Reichweite (samt ihrer immens gefeierten und innovativen Livetouren), und dem Gefühl in ihrem Innersten.

„Als feststand, dass Flood den Mix machen würde, gewannen wir neuen Antrieb, unser Ding durchzuziehen.” erzählt Greenall. „Klanglich ist es der reine Wahnsinn, was er macht, und es gibt nicht so etwas wie ein Demo: jeder Moment könnte funktionieren. Also spielst du richtig am Anschlag, bis es Zeit ist zu gehen.”

Dies ist auch Finks jüngste Veröffentlichung auf dem R’COUP’D Label, das mit Unterstützung von Ninja Tune geschaffen wurde: ein Label, dessen kreatives Bündnis mit Fink seit dem Release des noch Turntable-geschwängerten Fresh Produce (2000) und ihrem Debüt als Band, Biscuits For Breakfast (2006), kontinuierlich aufblühte. Resurgam unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern: unter Finks vielschichtigen Studioalben waren Distance And Time (2007), Sort Of Revolution (2009), Perfect Darkness (2011) and Hard Believer (2014), sowie fruchtende Seitenprojekte, wie die elektronischen Neuerfindungen von Horizontalism (2015) und der geerdete Roadtrip auf Fink’s Sunday Night Blues Club, Vol.1, der Anfang dieses Jahres erschien. Gleichzeitig baut aber der kräftige Funk und die tiefgründigen Betrachtungen auf Resurgam auf wunderschöne Weise auf dem umfassenden Fluss von Finks Katalog:

„Meine Erfahrung mit der Blues-Platte erlaubte es mir, als Sänger, Musiker und Produzent alles neu auszuprobieren.” schildert Greenall. „Mit Resurgam gibt es viel mehr Zeug, das auf dem Auftreten selbst basiert, und auf viel mehr Gefühl statt auf technischer Fähigkeiten. Du machst dir echt zu Nutze, was du zu sagen versuchst. Die Tracks haben eine lange Reise hinter sich, folglich wohnt ihnen ein Selbstvertrauen inne, das wir eine ganze Weile aufgebaut haben. Das Konzept von „Ich werde wiederauferstehen, ich werde zurückkommen” hat super in die ganze Stimmung des Albums gepasst.”

Resurgams Titeltrack (und Opener) klingt wie eine trotzige Behauptung: Greenalls Stimme ist charakterstark, zart und überzeugend, während die Intimität und basslastige Attitüde den Ton angeben auf einem Album, von dem er sagt, dass es „sehr bestimmt ist und viel mehr nach vorne geht als alles andere, was wir bislang gemacht haben.” Der Track zitiert auch eine physische Szenerie, die in Greenalls Leben immer wieder aufgetaucht ist:

„Als ich den Song schrieb, musste ich die ganze Zeit an diese kleine Kirche in der Nähe des Strandes in Cornwall denken, wo ich herkomme.” sagt er. „Ich habe die Umgebung dort geliebt:

sie ist ungefähr 900 Jahre alt, sehr romantisch und drin hängt ein großes Gemälde an der Wand dieser schönen kleinen Kirche mit der Inschrift: „Resurgam”.
Wenn du viel reist, bist du befreit von den Einschränkungen deines eigenen Territoriums. Aber du tendierst eben auch, diese Orte zu sammeln, an die du zurückkehrst.”

Greenalls musikalische Leidenschaften sind tief verwurzelt und außergewöhnlich weitreichend: früh entdeckte er die elterliche Plattensammlung, sowie den 4-Spur-Rekorder seines Vaters, mit denen er jahrelang herumspielte, bevor er sich insgeheim beibrachte, Gitarre zu spielen (und später seinen Studentenkredit dafür aufbrauchte, sich Synthesizer und Sampler anzuschaffen). Mit seinem Ruf als unabhängiger, freier Geist hat er obendrein auch bewiesen, das er ein inspirierender Kollaborateur ist, sei es nun als Co-Autor und Produzent für eine Amy Winehouse in ihren Teenagerjahren (einer ihrer Tracks, das Salaam Remi-produzierte Half-Time, erscheint auf Winehouses posthumer Sammlung Lioness: Hidden Treasures) oder in Zusammenarbeit mit dem US-Soulstar John Legend (auf Legends 2008er Album Evolver oder auch beim Soundtrack des Oscarprämierten Films 12 Years A Slave). Finks Händchen fürs Geschichtenerzählen wurde auch an vielen anderen Stellen deutlich: nehmen wir Tracks wie das wundervoll grüblerische Yesterday Was Hard On All Of Us (aus seinem 2011er Album Perfect Darkness und unvergessen eingesetzt in Ava DuVernays Martin Luther King biopic, Selma) oder Finks Musik für William H. Macys Film Rudderless von 2014.

Veranstalter: FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH